Während D-Wave Quantum am 7. April seine neue Podcast-Reihe „Quantum Matters“ startete, fiel die Aktie weiter. Das Unternehmen kämpft mit einem auffälligen Widerspruch: Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren — doch der Kurs hat seit Jahresbeginn rund 45 Prozent verloren.
Kurszielkürzungen belasten den Sektor
Mizuho-Analyst Vijay Rakesh senkte diese Woche seine Kursziele für die wichtigsten Quantencomputing-Werte. D-Waves Ziel fiel von 40 auf 31 Dollar, IonQs von 80 auf 61 Dollar, Rigettis von 43 auf 33 Dollar. Rakesh behielt für alle drei ein „Outperform“-Rating und betonte, er sehe weiterhin mehr als 100 Prozent Aufwärtspotenzial. Der Sektor befinde sich aus seiner Sicht erst am Beginn einer Wachstumsphase.
Positiv hob Mizuho D-Waves Doppelplattform-Strategie hervor — die Kombination aus Annealing- und Gate-Modell-Technologie könnte langfristig ein Wettbewerbsvorteil sein.
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Operative Stärke trifft auf Kursschwäche
Der Kursrückgang im März betrug allein 23,2 Prozent — in einem Monat, in dem der S&P 500 um 5,1 Prozent und der Nasdaq um 4,8 Prozent nachgaben. Unternehmensspecifische Negativnachrichten gab es nicht; die Bewegung war vor allem auf allgemeine Risikoaversion zurückzuführen.
Das operative Bild sieht deutlich anders aus. Die Vertriebspipeline wuchs Anfang 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 1.500 Prozent, die Zahl der Verkaufstransaktionen stieg um 700 Prozent. Buchungen von 32,8 Millionen Dollar in Januar und Februar signalisieren anziehende Nachfrage. Zu den jüngsten Abschlüssen zählen ein 20-Millionen-Dollar-Systemverkauf an die Florida Atlantic University sowie ein 10-Millionen-Dollar-Cloud-Vertrag über zwei Jahre mit einem Fortune-100-Konzern.
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Wachstum kostet
Im Januar übernahm D-Wave Quantum Circuits Inc. für 550 Millionen Dollar — und ist seitdem das einzige Unternehmen weltweit mit einer echten Dual-Plattform im Quantencomputing. Mit der Übernahme kamen 65 Forschende, das Gate-Modell-Team in New Haven soll dieses Jahr um mindestens 50 Prozent wachsen.
Das hat seinen Preis. D-Wave erwartet, dass die operativen Kosten im Laufe des Geschäftsjahres 2026 quartalsweise um knapp 15 Prozent steigen — getrieben durch Investitionen in Forschung, Fertigung und Personal. Der Betriebsverlust 2025 lag bei 100,4 Millionen Dollar, 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf der Habenseite stehen Barmittel und Wertpapiere von 884,5 Millionen Dollar — ein Rekordwert zum Jahresende.
Branchenbeobachter rechnen mit einer nennenswerten kommerziellen Skalierung des Sektors frühestens zwischen 2028 und 2030. Solange bleibt der Abstand zwischen D-Waves operativer Dynamik und seiner Kursentwicklung das zentrale Spannungsfeld für Anleger in diesem Segment.
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