An der Börse klaffen Preis und Wert manchmal weit auseinander. Bei D-Wave Quantum zeigt sich aktuell ein bemerkenswerter Kontrast: Während der Aktienkurs in den vergangenen 90 Tagen fast die Hälfte seines Wertes eingebüßt hat, beschleunigt sich das operative Geschäft rasant. Ein strategischer Zukauf und neue Millionenverträge unterstreichen die Diskrepanz zwischen der schwachen Charttechnik und der tatsächlichen Unternehmensrealität.
Massive Lücke zur fairen Bewertung
Der Kursrutsch von knapp 49 Prozent in den letzten drei Monaten steht in einem starken Widerspruch zu den fundamentalen Daten. Analysten von Simply Wall St sehen hier eine erhebliche Bewertungslücke: Dem letzten Schlusskurs von 14,32 US-Dollar steht ein geschätzter fairer Wert von über 40 US-Dollar gegenüber.
Diese Einschätzung stützt sich auf einen beispiellosen Start in das Geschäftsjahr 2026. Allein im Januar verbuchte das Unternehmen Kundenaufträge im Wert von mehr als 30 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im gesamten vierten Quartal 2025 lagen die Buchungen bei lediglich 13,4 Millionen US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Technologischer Wandel treibt Aufträge
Ein wesentlicher Treiber für diese operative Dynamik ist die Übernahme von Quantum Circuits (QCi) im Januar. Damit vollzieht D-Wave einen wichtigen technologischen Wandel hin zu einem Dual-Plattform-Anbieter. Bisher lag der Fokus auf dem sogenannten Quantum Annealing, das speziell für komplexe Optimierungsprobleme genutzt wird. Durch QCi kommt nun fehlerkorrigierte Gate-Modell-Technologie hinzu.
Das erweitert den potenziellen Markt enorm. Noch im Jahr 2026 plant das Unternehmen die Veröffentlichung eines 100.000-Qubit-Annealers sowie einer kommerziellen 17-Qubit-Gate-Maschine. Mit diesem zweigleisigen Ansatz lassen sich deutlich breitere Rechenanforderungen abdecken als bisher.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Solides Polster für die Expansion
Auch die finanzielle Basis für diese ambitionierte Roadmap ist vorhanden. Trotz eines Nettoverlusts von rund 355 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Zudem startete D-Wave mit liquiden Mitteln in Höhe von 884,5 Millionen US-Dollar ins neue Jahr.
Diese massiven Reserven helfen bei der Umsetzung aktueller Großprojekte. Dazu zählen ein 20-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Florida Atlantic University für ein Advantage2-System sowie ein zweijähriges Cloud-Service-Abkommen über 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen.
Obwohl sich Finanzchef John M. Markovich Mitte März von gut 10.000 Aktien trennte, bleibt der Konsens der Analysten bei einer Kaufempfehlung mit einem durchschnittlichen Kursziel von 36,50 US-Dollar. Als nächster Termin zur weiteren Positionierung der neuen Strategie steht der 7. April im Kalender: Dann startet D-Wave seine neue Podcast-Serie „Quantum Matters“ mit verschiedenen Branchenexperten.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

