Starke Entwicklungen nahm zuletzt doch noch die Aktie der D-Wave Quantum. Die Notierungen kamen Am Freitag auf einen Kurs in Höhe von 25,49 Euro. Dabei hat die Aktie zuletzt vor allem von einer wichtigen Förderung (100 Mio. als Förderung durch das US-Handelsministerium) profitiert, jedenfalls für die Zukunft. Nur:
Nicht die Förderung aus Washington, sondern Zweifel an der technologischen Führungsposition bestimmen aktuell eine zweite wichtige D-Wave-Geschichte. Denn gleichzeitig muss das Unternehmen auf wissenschaftliche Kritik an seiner Quantenüberlegenheit reagieren.
Auslöser ist eine Veröffentlichung, die zeigt, dass bestimmte Quantensimulationen auch mit klassischen Algorithmen effizient gelöst werden können. Damit richtet sich die Diskussion nicht mehr allein auf die Leistungsfähigkeit der Hardware, sondern auf den tatsächlichen Vorsprung gegenüber konventionellen Rechenmethoden. D-Wave sah sich deshalb zu einer öffentlichen Reaktion veranlasst.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Insiderverkauf bei der D-Wave
Zeitgleich belastete eine auffällige Insidertransaktion die Debatte. Finanzchef John Markovich verkaufte rund 329.000 Aktien zu durchschnittlich 27,70 US-Dollar und erzielte damit einen Erlös von rund 9,1 Millionen US-Dollar. Sein direkter Aktienbestand verringerte sich dadurch um knapp 19 %. Insiderverkäufe gelten zwar nicht automatisch als negatives Signal, werden an der Börse aber besonders aufmerksam analysiert.
Die operative Entwicklung liefert ebenfalls ein gemischtes Bild. Der Umsatz im ersten Quartal 2026 brach um 81 % auf 2,9 Millionen US-Dollar ein. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang auf 33,4 Millionen US-Dollar. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen erreichten 42,4 Millionen US-Dollar und deuten auf künftige Erlöse hin.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Die hohe Bewertung bleibt ein zusätzlicher Diskussionspunkt. D-Wave wird aktuell mit 11,15 Milliarden Euro bewertet. Dem stehen für 2026 erwartete Umsätze von lediglich 42,42 Millionen US-Dollar gegenüber. Das entspricht einem EV-Umsatz-Verhältnis von 256. Für viele Investoren basiert die Bewertung damit auf zukünftigen Marktchancen und nicht auf aktuellen Geschäftszahlen.
Analysten bleiben dennoch konstruktiv. Wedbush bestätigte im Mai seine Kaufempfehlung und verwies auf zunehmende kommerzielle Anwendungen der Technologie. Auch TD Cowen hält an einer positiven Einschätzung fest. Der Konsens der Analysten lautet weiterhin Kaufen.
Die eigentliche Börsennachricht ist damit die Kollision zweier Entwicklungen. Auf der einen Seite stehen wissenschaftliche Debatten über die technologische Überlegenheit und ein größerer Insiderverkauf. Auf der anderen Seite wächst der Auftragseingang deutlich, zumal wegen der Förderung durch das Ministerium. Daher ist die Aktie auch so stark im Aufwärtstrend.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 31. Mai liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

