Zwei Meldungen dominieren diese Woche das Bild bei D-Wave Quantum: Der CFO hat pflichtgemäß Aktien verkauft, und das Unternehmen präsentiert zeitgleich neue Forschungsergebnisse auf dem weltweit größten Physikkongress. Beides zusammen zeichnet ein Bild eines Unternehmens, das wissenschaftlich vorwärtsprescht — finanziell aber noch einen langen Weg vor sich hat.
Insider-Verkauf ohne Signalwirkung
Am 13. März veräußerte CFO John M. Markovich 10.706 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 17,63 US-Dollar. Der Verkauf war kein freiwilliger Schritt: Er resultierte aus einer obligatorischen „Sell-to-Cover“-Transaktion, bei der das Unternehmen im Rahmen seines Aktienvergütungsplans automatisch Anteile veräußert, um Steuerverbindlichkeiten beim Einvestieren von Restricted Stock Units zu decken.
Nach der Transaktion hält Markovich weiterhin 1.451.427 Aktien — davon 469.645 aus noch nicht unverfallenen RSUs. Das verbleibende Engagement des CFOs spricht für sich.
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Physikkongress als Bühne für Technologieanspruch
Parallel dazu präsentiert D-Wave noch bis zum 20. März auf dem APS Global Physics Summit in Denver, Colorado. Die Vorträge am 18. bis 20. März decken ein breites Spektrum ab: Fortschritte beim Annealing- und Gate-Modell-Quantencomputing, Fehlerkorrektur, analoge-digitale Prozessorsteuerung sowie programmierbare Quantendynamik.
Strategisch relevant ist dabei der Verweis auf die Übernahme von Quantum Circuits und Durchbrüche bei der kryogenen On-Chip-Steuerung. Beides soll den Weg zu einem ersten Gate-Modell-System noch 2026 ebnen — ein Meilenstein, den D-Wave öffentlich anpeilt.
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Starkes Umsatzwachstum, hohe Verluste
Der finanzielle Hintergrund bleibt zweischneidig. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte D-Wave einen Umsatz von 24,6 Millionen US-Dollar — ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der GAAP-Bruttogewinn stieg um 265 Prozent auf 20,3 Millionen Dollar.
Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust auf 355,1 Millionen Dollar aus. Maßgeblich dafür war eine nicht zahlungswirksame Belastung von 270,5 Millionen Dollar aus der Neubewertung von Optionsscheinen. Die operativen Ausgaben lagen bei 120,7 Millionen Dollar. Mit einer Liquidität von über 884 Millionen Dollar ist das Unternehmen vorerst gut aufgestellt — die Frage der Profitabilität bleibt jedoch offen.
Die Aktie notierte zuletzt bei 17,46 Dollar und liegt damit weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Dollar. Der nächste Quartalsbericht ist für Mai 2026 angesetzt und dürfte zeigen, ob D-Wave die wachsenden Buchungsvolumina zunehmend in tatsächlichen Umsatz umwandeln kann.
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