D-Wave Quantum-Aktie: Rockt sie alles weg?

Der Quantencomputing-Pionier D-Wave Quantum weist trotz eines katastrophal hohen KUVs und steigender Verluste erhebliche finanzielle Reserven auf und startet mit starken Aufträgen ins Jahr 2026.

D-Wave Quantum Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Marktkapitalisierung von 6,7 Milliarden bei geringem Umsatz
  • Verlust je Aktie und negativer Cashflow steigen deutlich
  • Unternehmen verfügt über hohe Liquidität von 884 Millionen Dollar
  • Starker operativer Start mit Aufträgen über 32,8 Millionen Dollar

Die Bewertung von D-Wave Quantum sorgt nach dem Handel am Freitag nun am Wochenende auch noch für Diskussionen. Dem Umsatz von 24,6 Millionen Dollar im Jahr 2025 steht eine Marktkapitalisierung von rund 6,7 Milliarden Dollar gegenüber. Das KUV als erster Indikator für die Höhe der Bewertung ist mit Werten von über 200 katastrophal hoch. Die Deutung ist klar: Die Umsätze des Unternehmens werden sehr hoch bewertet. In der Hoffnung, dass vielleicht die Rentabilität es quasi herausreißt. Das ist falsch.

Gleichzeitig weitete sich der Verlust je Aktie auf 1,11 Dollar aus. Der negative Free Cashflow erreichte 75,8 Millionen Dollar, ein Anstieg von 69 %. Die Aktie reagierte prompt und fiel um mehr als rund 7 %. Das ist dennoch beträchtlich!

D-Wave Quantum: Es gibt ein Polster

Trotz dieser Zahlen verfügt das Unternehmen über erhebliche finanzielle Reserven. Ende 2025 summierten sich Barmittel und Wertpapiere auf über 884 Millionen Dollar. Diese Liquidität finanzierte unter anderem die Übernahme von Quantum Circuits für 550 Millionen Dollar. Quantum Circuits bringt fehlerkorrigierte Gate Modell Systeme ein, die 90 % der Fehler erkennen und eine Genauigkeit von über 99,9 % erzielen. D-Wave will 2026 erstmals ein kombiniertes Gate Modell System vorstellen.

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Der Start ins Jahr 2026 verlief nun auch noch operativ stark. Innerhalb weniger Wochen schaffte das Unternehmen Aufträge von mehr als 32,8 Millionen Dollar heran. Ein Großauftrag über 20 Millionen Dollar stammt von der Florida Atlantic University. Hinzu kommt eine zweijährige Lizenzvereinbarung über 10 Millionen Dollar mit einem Fortune 100 Konzern.

Also, so die Hoffnung einiger Beobachter, könnte es jetzt doch bald losgehen. Wir werden sehen. 20 Euro sollten als erste Linie nach oben allerdings schon gelten.

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Diskussion zu D-Wave Quantum

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Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

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