D-Wave Quantum liefert operativ beeindruckende Zahlen — und trotzdem verliert die Aktie im laufenden Jahr rund 45% ihres Wertes. Während der breite Markt von nachlassenden geopolitischen Spannungen profitiert, bleibt das Papier außen vor.
Starke Fundamentaldaten, schwacher Kurs
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 legte um 179% auf 24,6 Millionen Dollar zu, die Bruttomarge lag bei beachtlichen 82,6%. Aufträge im Wert von 32,8 Millionen Dollar allein in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 deuten auf anhaltend starke Nachfrage hin. Auf der Bilanz stehen Barmittel und Wertpapiere in Rekordhöhe von 884,5 Millionen Dollar.
Technologisch hat das Unternehmen ebenfalls Fortschritte gemacht. Mit der 550-Millionen-Dollar-Übernahme von Quantum Circuits Inc. im Januar 2026 ist D-Wave nun der einzige Anbieter mit zwei Quantencomputing-Plattformen. Noch für 2026 ist der Start eines ersten Gate-Modell-Systems geplant — ein Meilenstein, der auf einem Durchbruch bei der kryogenen Qubit-Steuerung basiert, der die benötigte Verkabelung erheblich reduziert.
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Das Verwässerungsproblem
Trotz allem bleibt ein strukturelles Problem bestehen: Die Aktienanzahl wuchs innerhalb eines Jahres um rund 67% — durch mehrere Kapitalerhöhungen am Markt. Eine im Januar 2026 eingereichte Shelf-Registration über 330 Millionen Dollar signalisiert, dass weitere Ausgaben folgen dürften. Hinzu kommen 300 Millionen Dollar in Aktien, die für die QCI-Übernahme ausgegeben wurden.
Das drückt auf die Stimmung, zumal die Bewertung mit dem rund 215-fachen Jahresumsatz kaum Spielraum für Enttäuschungen lässt. Zacks bewertet die Aktie mit einem fairen Wert von lediglich 8,50 Dollar und verweist auf das Fehlen eines erkennbaren Pfades zur Profitabilität — ein deutlicher Kontrast zu den 13 von 14 Analysten, die das Papier mit „Kaufen“ bewerten und Kursziele zwischen 34 und 40 Dollar nennen.
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Der März verstärkte den Druck zusätzlich: Während S&P 500 und Nasdaq im vergangenen Monat um rund 5% nachgaben, verlor D-Wave 23,2%. Sorgen vor Inflationsdruck durch den Iran-Konflikt und damit verbundenen Zinserhöhungen trafen spekulative Wachstumswerte besonders hart.
Ob der geplante Gate-Modell-Launch im Laufe des Jahres die Lücke zwischen operativem Momentum und Kursentwicklung schließen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie der Markt die anhaltende Verwässerung gewichtet — und ob das Unternehmen bis dahin einen konkreten Zeitplan zur Profitabilität vorlegen kann.
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