Während CEO Alan Baratz am World Quantum Day auf der Bühne des QED-C Quantum Summit steht, läuft die Aktie bereits heiß. Seit Ende März hat das Papier rund 28 Prozent zugelegt — und die Fundamentaldaten liefern dafür eine Erklärung.
Kurs im Aufwind, Zahlen im Rücken
Am 14. April kletterte die Aktie um 15,9 Prozent auf 16,64 Dollar. Zum Vergleich: Am 30. März schloss sie noch bei 12,98 Dollar. Der Anstieg fällt nicht aus dem Nichts. D-Wave meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 24,6 Millionen Dollar — ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen verbrennt zwar weiterhin Kapital, hält aber rund 635 Millionen Dollar Cash bei minimaler Verschuldung. Der operative Cashflow lag zuletzt bei minus 18,4 Millionen Dollar pro Quartal. Das Polster reicht also.
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Hinzu kommt ein starker Jahresstart. Allein im Januar schloss D-Wave einen 20-Millionen-Dollar-Systemverkauf mit der Florida Atlantic University ab. Außerdem unterzeichnete das Unternehmen einen Zweijahresvertrag über 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Konzern. Das Ergebnis: Buchungen von 32,8 Millionen Dollar — mehr als im gesamten Geschäftsjahr 2025.
Mizuho bleibt trotz Kursziel-Senkung optimistisch
Mizuho hat das Kursziel am 7. April von 40 auf 31 Dollar gesenkt. Das Rating bleibt „Outperform“. Die Bank verweist auf höhere Ausgaben und wachsenden Wettbewerb, sieht aber vom aktuellen Niveau aus noch mehr als 100 Prozent Aufwärtspotenzial. Unter zehn Analysten, die in den vergangenen sechs Monaten Kursziele veröffentlicht haben, liegt der Median bei 40 Dollar. Needham und Rosenblatt gehen mit 40 beziehungsweise 43 Dollar sogar darüber hinaus.
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Gate-Modell als nächster Wachstumstreiber
Neben dem etablierten Annealing-Ansatz treibt D-Wave die Entwicklung von Gate-Modell-Systemen voran. Die Übernahme von Quantum Circuits bringt fehlerkorrigierte, supraleitende Technologie ins Portfolio. Noch 2026 will D-Wave ein erstes Gate-Modell-System verfügbar machen. Neue Annealing-Funktionen wie Multicolor Annealing sind bereits für ausgewählte Kunden zugänglich.
Baratz nutzt den World Quantum Day für einen Doppelauftritt: Nach dem Semafor-Gipfel am 14. April, wo er über die Rolle von Quantencomputing für energieeffiziente KI-Infrastruktur sprach, folgte am 15. April die Hauptbühne des QED-C Summit. Dort diskutierte er mit Industrie- und Regierungsvertretern über die nächste Phase der Kommerzialisierung. Für D-Wave ist das kein Zufall — das Unternehmen positioniert sich gezielt als kommerzielle Speerspitze der Branche. Ob die Buchungsdynamik aus dem Januar auch im weiteren Jahresverlauf anhält, wird sich spätestens beim nächsten Quartalsbericht zeigen.
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