D-Wave Quantum hat in den vergangenen drei Monaten fast die Hälfte seines Börsenwerts eingebüßt. Obwohl der Umsatz im letzten Jahr dreistellig wuchs, schrecken hohe Verluste und ein teurer Zukauf die Anleger ab. Nun versucht das Management, mit einem neuen Kommunikationsformat die Deutungshoheit über die eigene Technologie zurückzugewinnen.
Hohe Volatilität prägt den Handel
Am Mittwoch zeigte das Papier deutliche Ausschläge. Nach einem Kursplus von über acht Prozent am Vortag schwankte die Aktie zwischen 13,01 und 14,55 US-Dollar bei einem überdurchschnittlich hohen Handelsvolumen von rund 25 Millionen Stücken. Diese Nervosität kommt nicht von ungefähr: Auf Sicht von drei Monaten steht ein Minus von knapp 49 Prozent zu Buche. Damit schneidet das Unternehmen deutlich schlechter ab als der breite Software-Sektor.
Verantwortlich für den Abwärtsdruck ist eine Mischung aus geopolitischen Sorgen und einer allgemeinen Neubewertung von unprofitablen Wachstumsunternehmen. Auch Konkurrenten wie IonQ und Rigetti verzeichneten zuletzt ähnlich starke Korrekturen, was eine branchenweite Skepsis der Investoren widerspiegelt. Die D-Wave-Aktie notiert derzeit nahe ihres 52-Wochen-Tiefs von 5,77 US-Dollar.
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Wachstum trifft auf Kostendruck
Ein Blick auf die Bilanzen erklärt die Zurückhaltung am Markt. Zwar kletterte der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 um beachtliche 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig weitete sich der bereinigte EBITDA-Verlust jedoch auf 71,8 Millionen US-Dollar aus. Zudem fielen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent.
Die Ausgaben dürften durch den Ausbau der Forschung und die geplante Übernahme von Quantum Circuits weiter steigen. Für diesen Zukauf zahlt D-Wave 550 Millionen US-Dollar, aufgeteilt in 300 Millionen in Aktien und 250 Millionen in Barmitteln. Ziel der Transaktion ist es, die Entwicklung fehlerkorrigierter Quantencomputer zu beschleunigen und als erster Anbieter ein skalierbares Modell auf den Markt zu bringen.
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Analysten sehen Potenzial
Trotz der fundamentalen Herausforderungen und Bedenken wegen Insider-Verkäufen bleibt die Wall Street mehrheitlich positiv gestimmt. Das durchschnittliche Kursziel von 15 Analysten liegt bei 32,53 US-Dollar, was einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von über 150 Prozent entspricht.
Um das Vertrauen der breiten Anlegerschaft und potenzieller Unternehmenskunden zu stärken, startet D-Wave am 7. April die Podcast-Reihe „Quantum Matters“. Das Format soll die kommerzielle Nutzbarkeit der Technologie in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Logistik stärker in den Fokus rücken. Letztlich werden Investoren jedoch auf die nächsten Quartalszahlen warten, um zu prüfen, ob sich die hohen Investitionen in zählbare Fortschritte bei der Profitabilität übersetzen lassen.
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