Massive Aufträge, aber kaum Umsatz. Bei D-Wave Quantum klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Die Aktie gibt nach ihren April-Höchstständen deutlich nach. Anleger positionieren sich vor den anstehenden Quartalszahlen am 12. Mai spürbar vorsichtiger.
Auftragsboom trifft auf Milliardenbewertung
Im Februar meldete das Unternehmen für das laufende Quartal Aufträge im Wert von 32,8 Millionen US-Dollar. Das übertrifft den gesamten Auftragseingang des Jahres 2025 deutlich. Damals standen lediglich 18,7 Millionen US-Dollar in den Büchern.
Der tatsächliche Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 24,6 Millionen US-Dollar. Dem steht ein enormer Nettoverlust von 355,1 Millionen US-Dollar gegenüber. Die Marktkapitalisierung von rund 6,3 Milliarden US-Dollar wirkt angesichts dieser Zahlen ambitioniert.
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Kein Wunder. Der Markt zweifelt zunehmend an der Umsetzung. Aufträge garantieren noch keine festen Einnahmen. Investoren fordern nun Beweise für echtes Umsatzwachstum.
Wall Street bleibt optimistisch
Trotz der Skepsis halten Analysten an der Aktie fest. Von 14 Experten raten 13 zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 35,77 US-Dollar.
Evercore ISI senkte das Ziel kürzlich leicht auf 42 US-Dollar, rät aber weiter zum Einstieg. Northland Securities startete die Bewertung Mitte April vorsichtiger. Sie vergeben ein „Market Perform“ mit einem Ziel von 22 US-Dollar.
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Hauptversammlung und Roadshow im Fokus
Neben den Zahlen rückt die Hauptversammlung am 4. Juni in den Blick. Laut der offiziellen Einladung stimmen Aktionäre über zwei Aufsichtsratsposten ab. Auch die Vergütung des Managements steht auf der Agenda.
Flankierend startet das Management eine umfassende Investoren-Roadshow. Im Mai und Juni präsentiert sich D-Wave auf mehreren großen Konferenzen:
- 14. Mai: Needham Technology Conference (virtuell)
- 20. Mai: J.P. Morgan Technology Conference in Boston
- 21. Mai: Canaccord Genuity Quantum Symposium
- 28. Mai: TD Cowen Technology Conference in New York
Am 12. Mai muss das Management vor Börseneröffnung liefern. Der Bericht zum ersten Quartal wird zeigen, wie viel vom Auftragsbestand tatsächlich als Umsatz verbucht wird. Nur handfeste Einnahmen können die hohe Bewertung des Quantencomputer-Spezialisten langfristig rechtfertigen.
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