Erst der steile Aufstieg, nun die nüchterne Konsolidierung. Bei D-Wave Quantum kühlt die Stimmung nach einer turbulenten Woche ab. Ein Vorstoß von Nvidia hatte den gesamten Sektor beflügelt. Jetzt suchen Marktteilnehmer nach der fairen Bewertung.
Nvidia zündet den Funken
Mitte April präsentierte Nvidia neue KI-Modelle für Quantencomputer. Die Software soll grundlegende Probleme der Branche lösen. D-Wave Quantum profitierte massiv von dieser Ankündigung. Die Aktie sprang an einem Tag um über 16 Prozent nach oben. Auf Wochensicht verzeichnete das Papier ein Plus von mehr als 50 Prozent. Optionshändler setzten verstärkt auf steigende Kurse. Das trieb die Dynamik zusätzlich an.
Am Freitag beendete die Aktie den Handel bei 18,49 US-Dollar. Zuvor war der Kurs von 13 auf über 22 US-Dollar in die Höhe geschossen. Das entspricht einem rasanten Aufstieg und einem schnellen Rückfall.
Das Handelsvolumen schrumpfte zuletzt deutlich. Nur noch knapp 18 Millionen Aktien wechselten am Freitag den Besitzer. Der Durchschnitt liegt bei fast 45 Millionen Stück. Die Folge: Die spekulative Übertreibung weicht einer Seitwärtsbewegung.
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Volle Kassen, hohe Verluste
Fundamental zeigt das Unternehmen ein gemischtes Bild. D-Wave beendete das Jahr 2025 mit einer Rekordliquidität von rund 884 Millionen US-Dollar. Der Jahresumsatz lag bei knapp 25 Millionen US-Dollar. Das Geschäft wächst, verbrennt aber viel Geld.
Im letzten Quartal verzeichnete das Management einen negativen freien Cashflow von etwa 20 Millionen US-Dollar. Die Entwicklung der Technologie kostet massiv Kapital. Parallel dazu füllen sich die Auftragsbücher. Allein im Januar sammelte D-Wave Bestellungen im Wert von über 30 Millionen US-Dollar ein.
Analysten sind uneins
Die Meinungen an der Wall Street gehen weit auseinander. Mehrere Investmentbanken passten kürzlich ihre Kursziele an:
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- Mizuho: Ziel auf 31 US-Dollar gesenkt
- Wedbush: Ziel bei 40 US-Dollar bestätigt
- Evercore ISI: Ziel auf 42 US-Dollar reduziert
- Canaccord Genuity: Ziel bei 43 US-Dollar belassen
Alle vier Banken raten weiterhin zum Kauf. Unabhängige Marktforscher warnen hingegen vor der Aktie. Sie sehen eine Diskrepanz zwischen dem Quanten-Hype und der finanziellen Realität. Einige Experten vergeben sogar Verkaufsempfehlungen. Seit Jahresbeginn steht die Aktie rund 20 Prozent im Minus.
Quartalszahlen als Lackmustest
Am 12. Mai veröffentlicht D-Wave die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Das Management wird die Zahlen vor US-Börseneröffnung präsentieren. Dieser Termin liefert den nächsten harten Fakten-Check.
Investoren achten dann auf ein zentrales Detail. Die starken Auftragseingänge vom Jahresbeginn müssen sich in tatsächlichen Umsätzen niederschlagen. Gelingt dieser Nachweis nicht, droht der Aktie neuer Druck.
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