D-Wave Quantum beendet eine wilde Handelswoche im Minus. Die Aktie fiel am Freitag um gut vier Prozent auf 18,49 US-Dollar. Damit kühlt der gesamte Sektor ab. Zuvor trieb Nvidia die Kurse massiv an.
Zwischen Anfang und Mitte April schoss der Kurs von D-Wave um 56 Prozent in die Höhe. Der Auslöser war klar. Der Chipkonzern präsentierte neue Open-Source-KI-Modelle speziell für Quantencomputer.
Analysten bewerten die Lage neu
Wall Street blickt gespalten auf das Unternehmen. Northland Securities stuft die Aktie auf „Market Perform“ ein und ruft ein Kursziel von 22 US-Dollar auf. Die Experten sehen zwar einen neuen Superzyklus für die Branche. Sie bevorzugen aktuell aber den Konkurrenten IonQ.
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Mizuho bleibt optimistischer. Die Analysten senkten ihr Kursziel von 40 auf 31 US-Dollar. Sie raten aber weiterhin zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel am Markt liegt bei knapp 36 US-Dollar.
Starkes Wachstum, hohe Verluste
Die Bewertung bleibt ein Streitpunkt. D-Wave wächst rasant. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Dem steht ein operativer Verlust von fast 72 Millionen US-Dollar gegenüber.
Ein massives Auftragspolster liefert Fantasie. Bis Februar sammelte das Unternehmen bereits Bestellungen im Wert von fast 33 Millionen US-Dollar ein. Das übertrifft die gesamten Aufträge des Vorjahres deutlich.
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Die Bilanz bietet einen Puffer. Das Unternehmen verfügt über Barmittel von rund 635 Millionen US-Dollar. Die langfristigen Schulden fallen mit gut 42 Millionen US-Dollar gering aus. Der freie Cashflow bleibt negativ. D-Wave verbrennt Geld, um die eigene Technologie auszubauen.
Der Blick auf den Mai
Zusätzlicher Druck kommt von außen. Ein Paket von gut zehn Millionen Aktien aus der Übernahme von Quantum Circuits belastet den Kurs. Das sorgt für Schwankungen.
Am 12. Mai legt D-Wave die Zahlen für das erste Quartal vor. Das Management muss dann liefern. Der Markt erwartet klare Antworten. Die zentrale Aufgabe: Die vielen Bestellungen müssen zu echten Einnahmen werden.
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