Daimler Truck zieht das Tempo an – und das ausgerechnet kurz vor dem wichtigsten Termin des Quartals. In den vergangenen Tagen meldete der Konzern neue Aufträge für Setra-Busse, ein neues Kamerasystem für Nordamerika und eine neue Schwerlast-Dieselmotorengeneration. Doch kann diese Schlagzahl die Sorgen nach dem schwierigen Absatzjahr 2025 wirklich dämpfen?
Neue Aufträge und Technik: Setra, Kameras, Gen-6-Motoren
In Deutschland punktete die Bussparte mit mehreren größeren Bestellungen: Drei Betreiber orderten zusammen 51 Setra-Fahrzeuge. Gerdes Reisen plant 26 neue Busse, Geldhauser nahm neun Doppeldecker in die Flotte auf, Schröder Reisen erweiterte zum Jubiläum um 16 Reisebusse und kommt nach der Übergabe auf 130 Setra-Fahrzeuge. Für Daimler Truck sind solche Meldungen mehr als nur Imagepflege: Sie untermauern, dass die Bussparte zuletzt stabil wächst.
Parallel schob der Konzern in Nordamerika zwei Produktneuheiten an. Daimler Truck North America startete die Serienproduktion eines neuen „Exterior Camera Systems“ für Freightliner- und Western-Star-Modelle im Berufs- und Mittelklassesegment. Es ergänzt die Rückfahrkamera um zusätzliche Blickwinkel (links, rechts, nach vorne) und wird ab Werk integriert. Zuvor stellte der Konzern bereits die neue Gen-6-Schwerlast-Dieselmotorenfamilie „Detroit“ (DD13, DD15, DD16) für den nordamerikanischen Markt vor.
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Absatz 2025: Gesamtminus, E-Antrieb wächst
Der Hintergrund ist klar: 2025 lief nicht rund. Konzernweit sanken die Verkäufe auf 422.510 Fahrzeuge, ein Minus von 8% gegenüber dem Vorjahr. Auffällig war die Spaltung nach Regionen und Antrieben.
Vor allem Nordamerika drückte mit 141.814 Einheiten (–26%) auf die Gesamtbilanz. Europa blieb bei Mercedes-Benz Trucks im Wesentlichen stabil, Asien legte leicht zu. Gleichzeitig wuchs das batterieelektrische Segment zwar stark (+67% auf 6.726 Einheiten), bleibt aber im Verhältnis zum Gesamtvolumen noch klein. Genau diese Mischung erklärt, warum Daimler Truck derzeit zweigleisig kommuniziert: Elektrifizierung vorantreiben – und das konventionelle Kerngeschäft sichtbar weiterentwickeln.
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12. März im Fokus – und die Aktie bleibt nahe dem Hoch
Am 12. März 2026 legt Daimler Truck auf der virtuellen Annual Results Conference die vollständigen Finanzkennzahlen für 2025 vor und gibt den Ausblick auf 2026. Die Unterlagen sollen um 7:30 Uhr (MEZ) erscheinen, die Präsentation startet um 9:00 Uhr.
An der Börse zeigt sich bis dahin ein eher ruhiges Bild: Die Aktie notiert heute bei 42,40 Euro (-0,42%) und liegt seit Jahresanfang mit +12,86% klar im Plus. Gleichzeitig fehlen zum 52‑Wochen‑Hoch von 44,39 Euro nur rund 4,5% – ein Hinweis, dass der Markt die kommenden Aussagen zu Nordamerika und zum Ausblick ernst nimmt. Der nächste klare Impuls dürfte daher vom 12. März kommen: Dann wird sich zeigen, wie Daimler Truck den Absatzrückgang 2025 einordnet und welche Leitplanken das Management für 2026 setzt.
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