Neues Modell, bundesweite Roadshow, Q1-Zahlen in Sicht — Daimler Truck setzt gerade auf mehreren Feldern gleichzeitig Akzente. Der Konzern bringt mit dem eArocs 400 seinen ersten batterieelektrischen Baustellenlaster in den Verkauf und startet morgen eine der größten Kundenkampagnen des Jahres.
eArocs 400: Strom auf der Baustelle
Der eArocs 400 ist ab sofort bestellbar und erweitert das Elektro-Portfolio von Mercedes-Benz Trucks auf das Bausegment. Kernstück ist die Lithium-Eisenphosphat-Batterietechnologie aus der zweiten eActros-Generation, die auf hohe Lebensdauer und maximale nutzbare Kapazität ausgelegt ist. Gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug soll der eArocs 400 mindestens 50 Prozent energieeffizienter sein.
Die Reichweite reicht je nach Einsatz bis zu 240 Kilometer im Kipperbetrieb. Geplant ist eine Kleinserie von 150 Fahrzeugen pro Jahr für ausgewählte EU-Märkte. Die Serienproduktion im Werk Wörth am Rhein soll im dritten Quartal 2026 anlaufen.
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Parallel dazu startet morgen die bundesweite „eActros & Friends“ Roadshow 2026. Bis zum 23. Mai besucht ein Neun-Fahrzeuge-Konvoi 24 Standorte in Deutschland — von Karlsruhe über Berlin bis Bremen. Kunden können Probefahrten absolvieren und das gesamte Elektro-Lineup inklusive eActros 600 und eEconic erleben.
Analysten optimistisch trotz schwachem Q1
Die Q1-Zahlen, die am 6. Mai veröffentlicht werden, dürften keinen Glanzstart zeigen. Sowohl JPMorgan als auch Deutsche Bank Research rechnen mit einem schwachen ersten Quartal — besonders in Nordamerika, wo die Marge laut JPMorgan-Analyst Akshat Kacker auf rund 4,7 Prozent gefallen sein dürfte. Das liegt deutlich unter der Gesamtjahresprognose von 6 bis 8 Prozent.
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Trotzdem belassen beide Häuser ihre Kaufempfehlungen: JPMorgan mit Kursziel 47 Euro, Deutsche Bank mit 49 Euro. JPMorgan sieht bei Daimler Truck unter allen beobachteten Branchenwerten das größte Potenzial zur Steigerung des Gewinns je verkauftem Lkw — gestützt auf die starke Marktposition in Nordamerika und eine mögliche Erholung im europäischen Geschäft.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Konzern 330.000 bis 360.000 Einheiten und einen Industrieumsatz von 42 bis 46 Milliarden Euro an. Das Effizienzprogramm Cost Down Europe soll mindestens 250 Millionen Euro an zusätzlichen Nettoeinsparungen bringen. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm für bis zu 1,55 Millionen Aktien — zur Bedienung mitarbeiterbasierter Vergütungspläne — soll noch diese Woche abgeschlossen sein.
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