Die Spannung steigt: Am 12. März legt Daimler Truck die Jahreszahlen 2025 vor – und muss dabei Antworten auf die drängendste Frage liefern: Wie will der Konzern den dramatischen Einbruch in Nordamerika stoppen? Während die Aktie seit Wochen unter Druck steht, setzt das Management parallel zwei strategische Zeichen.
Nordamerika-Kollaps belastet die Bilanz
Das Geschäftsjahr 2025 hinterlässt tiefe Spuren. Konzernweit gingen die Auslieferungen um 8 Prozent auf 422.510 Fahrzeuge zurück. Das eigentliche Problem sitzt jedoch jenseits des Atlantiks: In Nordamerika – dem wichtigsten Einzelmarkt – brach der Absatz um 26 Prozent auf nur noch 141.814 Einheiten ein.
Zum Vergleich: Europa blieb weitgehend stabil, Asien legte sogar moderat zu. Einen Lichtblick bietet das Elektrosegment mit einem Plus von 67 Prozent auf 6.726 Fahrzeuge – allerdings bewegt sich dieser Bereich noch auf niedrigem Niveau.
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Die am 7. November veröffentlichten Q3-Zahlen unterstrichen den Druck bereits deutlich: Der Gewinn je Aktie fiel von 0,77 Euro auf 0,57 Euro, der Umsatz sackte um knapp 20 Prozent auf 10,55 Milliarden Euro ab.
Zwei Initiativen als Gegenstrategie
Kurz vor dem Zahlenwerk setzt Daimler Truck in Nordamerika zwei klare Akzente. Ende Februar weitete die Tochter Torc Robotics ihre autonomen Testfahrten auf Michigan aus. Auf Basis des Freightliner Cascadia sollen die Systeme dort unter neuen Wetter- und Straßenbedingungen erprobt werden – zusätzlich zu bestehenden Tests in Texas und Virginia.
Parallel dazu steht die neue Motorengeneration Detroit Gen 6 in den Startlöchern. Die überarbeiteten DD13-, DD15- und DD16-Aggregate sollen ab Januar 2027 die verschärften EPA-Emissionsstandards erfüllen und dabei rund 3 Prozent mehr Kraftstoffeffizienz liefern. Nach sieben Jahren Entwicklung und über 8 Millionen Testkilometern verspricht Daimler Truck unveränderte Wartungsintervalle.
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Dividende bleibt stabil
Trotz schwacher Absatzzahlen hält der Konzern an seiner Ausschüttung fest: 1,90 Euro je Aktie sind für das Geschäftsjahr 2025 vorgesehen – gleichauf mit den Vorjahren. Die Hauptversammlung findet am 26. Mai statt.
Entscheidung am 12. März
Die virtuelle Jahreskonferenz beginnt um 9:00 Uhr MEZ, die Finanzdokumente werden bereits um 7:30 Uhr veröffentlicht. Anleger erwarten vor allem Klarheit über den Ausblick 2026: Belastend wirken weiterhin Unsicherheiten rund um mögliche US-Zölle sowie die Zurückhaltung amerikanischer Speditionen bei Neubestellungen.
Ob das Management mit einem überzeugenden Plan gegensteuern kann, dürfte die nächste Richtung der Aktie vorgeben. Mit einem Minus von knapp 9 Prozent seit Jahresbeginn und einem RSI von 37,8 steht der Titel bereits unter technischem Verkaufsdruck. Der Schlusskurs am Freitag lag bei 40,39 Euro – rund 9 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 44,39 Euro.
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