Die Daldrup & Söhne AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein signifikantes Wachstum bei der Gesamtleistung und beim operativen Ergebnis verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte die Gesamtleistung in den ersten sechs Monaten um 56 Prozent auf 32,3 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte der Bohrspezialist noch 20,7 Millionen Euro erwirtschaftet.

Deutliches Plus beim operativen Ergebnis

Parallel zum Anstieg der Gesamtleistung verbesserte sich auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Dieses stieg um 30,6 Prozent auf 3,46 Millionen Euro, nachdem im ersten Halbjahr 2025 noch ein Wert von 2,65 Millionen Euro in den Büchern gestanden hatte. Die EBIT-Marge belief sich für den Berichtszeitraum auf 10,7 Prozent. Angesichts dieser Zahlen bestätigte die Konzernleitung die bestehende Prognose für das Gesamtjahr 2026.

Medienberichten zufolge wird das Unternehmen aufgrund der starken Halbjahreswerte in der Finanzberichterstattung bereits als möglicher Kandidat für eine Prognoseanhebung gehandelt. Die aktuelle Planung sieht für das laufende Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von rund 58 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge in einer Spanne von 11,5 Prozent bis 13,5 Prozent vor. Ob diese Ziele im weiteren Jahresverlauf angepasst werden, bleibt abzuwarten.

Hauptversammlung beschließt höhere Dividende

Am vergangenen Donnerstag fand die ordentliche Hauptversammlung der Daldrup & Söhne AG statt. Bei einer Präsenz von 60,75 Prozent des Grundkapitals zeigten sich die Anteilseigner mit der Unternehmensführung zufrieden. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat wurden mit einer Mehrheit von jeweils mehr als 98 Prozent entlastet. Alle Tagesordnungspunkte wurden mit großer Zustimmung verabschiedet.

Ein wesentlicher Beschluss der Versammlung betrifft die Gewinnverwendung für das Geschäftsjahr 2025. Die Aktionäre stimmten einer Erhöhung der Dividende auf 0,18 Euro je Aktie zu. Im Vorjahr hatte die Ausschüttung noch bei 0,15 Euro gelegen. Damit setzt das Unternehmen den Kurs einer steigenden Gewinnbeteiligung für seine Anleger fort.

Auftragsbestand und Marktentwicklung

Der Auftragsbestand des Konzerns lag Ende August 2026 bei 132 Millionen Euro. Damit bewegt sich das Volumen leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats, als das Unternehmen Aufträge im Wert von 140 Millionen Euro ausgewiesen hatte. Dennoch bietet die aktuelle Auftragslage eine solide Basis für die kommenden Quartale und die Umsetzung der gesteckten Wachstumsziele.

An der Börse wird die Entwicklung des Unternehmens positiv quittiert. Die Aktie notiert aktuell bei 23,50 Euro. Damit weist das Papier seit Jahresbeginn eine Performance von 21 Prozent auf. Im Vergleich zum 52-Wochen-Tief, das am 22. September des vergangenen Jahres bei 11,15 Euro markiert wurde, hat sich der Kurs um 111 Prozent verteuert. Die Marktkapitalisierung des Konzerns wird derzeit mit 132,30 Millionen Euro bewertet.