Danaher rüstet sich finanziell für den nächsten großen Schritt. Der Konzern zapft den Anleihenmarkt massiv an. Parallel dazu bauen institutionelle Investoren ihre Positionen aus. Nach einem Kursrückgang von fast 19 Prozent seit Jahresbeginn setzt das Management nun auf Expansion.
Frisches Kapital für Zukäufe
Über die Tochtergesellschaft DH Masi Finance Inc. begibt Danaher mehrere unbesicherte Anleihen. Die Tranchen laufen bis 2031, 2045 und 2056. Die Zinssätze liegen dabei zwischen 1,65 und 2,50 Prozent.
Das Unternehmen plant, die Mittel für allgemeine Geschäftszwecke zu nutzen. Dazu gehören üblicherweise strategische Übernahmen oder Aktienrückkaufprogramme. Unterdessen schloss der Konzern ein Bohrprogramm beim Goldprojekt Las Opeñas in Argentinien ab. Erste Ergebnisse der 1.800 Meter langen Bohrungen folgen im kommenden Monat.
Institutionelle Käufer greifen zu
Großanleger nutzen offenbar das aktuelle Kursniveau für Einstiege. TD Asset Management erhöhte seine Beteiligung zuletzt um 3,5 Prozent auf nun 572.093 Aktien. Auch Arrowpoint Investment Partners meldete neue Positionen.
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Die operativen Zahlen stützen diesen Trend. Im ersten Quartal erzielte Danaher einen Gewinn von 2,06 US-Dollar je Aktie. Damit übertraf der Konzern die Analystenerwartungen von 1,94 US-Dollar deutlich.
Der Umsatz kletterte derweil um 3,7 Prozent auf 5,95 Milliarden US-Dollar. Diese Stabilität überzeugt offensichtlich auch langfristige Investoren.
Chartbild und Dividende
Anleger erhalten am 31. Juli eine Quartalsdividende von 0,40 US-Dollar je Aktie. Der Ex-Tag dafür ist der 26. Juni. An der Börse zeigt die Aktie nach einer Durststrecke erste Erholungsanzeichen.
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Mit einem Schlusskurs von 159,80 Euro notiert das Papier rund 16 Prozent über seinem Maitief. Der Kurs liegt zudem stabil über dem 50-Tage-Schnitt von 155,02 Euro.
Trotz der Erholung bleibt eine Lücke. Der Abstand zum Januar-Hoch beträgt weiterhin über 23 Prozent.
Am 26. Juni entscheidet sich mit dem Dividenden-Stichtag die kurzfristige Attraktivität für Einkommensinvestoren. Die kommenden Wochen liefern mit den Bohrergebnissen aus Argentinien zusätzliche Daten für die Bewertung der Projekte.
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