DAX-Future kann Kursgewinne nicht halten

 

Nach der EZB-Woche ist der DAX-Future nicht merklich bewegt. Er bildet weiterhin einen Trend im Wochenchart aus, welcher eher Aufwärts bis Seitwärts ausgerichtet ist. An welchen Marken machen wir dies fest?


Chartanalyse des DAX-Futures


Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future zeigt die Kursentwicklung seit Anfang 2015, bei einem letzten Kurs von 12.424,5 Punkten. Jede Kurskerze stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar. Es sind folgende Linien für das Trading relevant:


Wochenchart DAX-Future für die KW31/2019
Wochenchart DAX-Future für die KW31/2019

Der DAX-Index hat in der vergangenen Woche die vorangegangene zweiwöchige Korrektur beendet und konnte in der Spitze bis 12.593 Punkte steigen. Ein neues Jahreshoch wurde dabei aber noch nicht erreicht.

Zum Wochenschluss konnten die Kursgewinne allerdings nicht gehalten werden und der DAX-Future beendete die Woche bei 12.424,5 Punkten, deutlich unter der wichtigen 12.500 Punkte Marke und fast punktgenau auf dem Kursniveau des wichtigen Drehpunktes aus dem Jahr 2015 bei 12.429,5 Zählern.


Ausblick auf den DAX-Future


Beim DAX-Future liegt ein mehrfach bestätigter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse liegt bei ca. 60 %, wobei Aufwärtspotential bis 12.880 bzw. 13.000 Punkte vorliegen könnte.

Es bleibt jetzt aber abzuwarten, ob der wichtige Widerstandsbereich zwischen 12.400/12.500 Punkte nachhaltig überwunden werden kann. Der Aufwärtstrend wäre zudem erst dann wieder bestätigt, wenn das Jahreshoch bei 12.648 überschritten wird.

Das immer noch verhalten positive Chartbild würde erst dann auf neutral bzw. negativ drehen, wenn das Tief der letzten vier Wochen bei 12.181,5 Punkten und die psychologisch wichtige 12.000 Punkte Marke unterschritten werden.

Ihr Karsten Kagels


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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 68 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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