DAX – Talfahrt geht weiter | Jahres-Pivot-Punkt in Sichtweite

Seilbahn auf Talfahrt
DAX auf Talfahrt
 

Die Talfahrt an den weltweiten Börsen scheint weiterzugehen. Bereits vor Börseneröffnung wird der DAX im Bereich unter der 10.700 Punktemarke vermutet. Allerdings gibt es nun Hoffnung.

 

Nachdem die letzten Tage von deutlichen Kursverlusten geprägt waren, könnte der DAX bald Unterstützung erfahren. Die Qualität eines Jahres-Pivot-Punktes stellten wir Ihnen auf dieser Seite bereits dar. Und im Bereich um die 10.500er Marke im Deutschen Aktienindex, könnte erneut Unterstützung lauern. Immerhin liegt dort S2 auf Jahresbasis. Im kommenden Chartbild sehen Sie den DAX-Verlauf im Jahre 2018 mit den Pivot-Punkten auf Jahresbasis.

 

Pivot-Punkte im Jahreschart

 

Je nach Anbieter der Kursversorgung können die Punkte selbst zwar differieren, allerdings dienen sie in jedem Falle als gute Anhaltspunkte für spannende Kursregionen.

 

DAX mit Jahres-Pivot-Punkten 2018 vom 10.12.2018
DAX mit Jahres-Pivot-Punkten 2018 (Oanda-Charts)

 

Der Pivot-Punkt auf Jahresbasis liegt, über den Anbieter Oanda gerechnet, bei 12.608 DAX-Punkten. Der erste Supportbereich (S1) liegt bei 11.681 DAX-Punkten. Der nächste wichtige Punkt auf Jahresbasis könnte nun bei 10.499 DAX-Punkten liegen und stellt damit S2 dar.

Falls Sie wissen wollen wie man diese Pivots berechnen kann, dann finden Sie den passenden Beitrag bei uns.

Pivot-Punkte berechnen: Grundlage für ein Trading-Setup im Handel

 

Fazit zur technischen Lage im DAX

 

Die Lage am Aktienmarkt ist und bleibt wohl auch weiterhin angespannt. Optimisten finden allerdings in den nächsten Tagen den einen oder anderen wichtigen Punkt, um mögliche Long-Positionen aufbauen zu können. Dennoch sollte man vorsichtig bleiben. Das Auslaufen des EZB-Programms zu den Anleihekäufen dürfte weiterhin für Unsicherheit sorgen. Außerdem sorgt der Wechsel an der Spitze der CDU für Unsicherheit, da nicht der Wunschkandidat der Börse gewählt wurde. Alles in Allem können sich Long-Spekulationen in den nächsten Tagen eher lohnen als zuletzt. Doch das Risiko aus dem Zins- und Anleihemarkt bleibt bestehen und könnte jederzeit für weiteren deutlichen Abgabedruck sorgen.

Anleihekäufe im QE-Programm – Kann die EZB jemals aufhören?

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