Daxfuture an Widerstandszone bei 11.700 Punkten angekommen

DAX klettert eine Stufe weiter nach oben
DAX klettert eine Stufe weiter nach oben
 

Mit zwei Prozent Wochenplus hat sich der DAX-Future im Wochenchart auf neues Terrain begeben. Seit einigen Monaten waren wir nicht mehr auf dieser „Höhe“ im Chart – Zeit genug, sich über etwaige Gefahren seine Gedanken zu machen.

 

Chartanalyse des FDAX zur 12. Kalenderwoche

 

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future zeigt die Kursentwicklung seit Mai 2017, bei einem letzten Kurs von 11.705,5 Punkten und diagnostiziert eine wichtige Schwelle:

 

Wochenchart DAX-Future über 11.700
Wochenchart DAX-Future über 11.700

 

Mit dieser Bewegung erreicht der DAX-Future neues Terrain. Ausgehend vom Vorjahrestief bei 10.268,5 Zählern einen definierten Aufwärtstrend entwickelt und in der vergangenen Woche ein neues Jahreshoch bei 11.736 Zählern erreicht. Dabei wurde die Widerstandszone im Bereich der März-Tiefs bei 11.700 Punkten erreicht.

 

DAX mit neuem Mehrmonatshoch und über 200-Tagelinie

 

Fazit der Chartanalyse zum DAX-Future

 

Grundsätzlich kann von weiter steigenden Kursen ausgegangen werden, da ein auf dem Wochenchart ein intakter Aufwärtstrend vorliegt. Es bleibt aber abzuwarten, ob der Widerstand im Bereich von 11.700/11.7215 Punkten überwunden werden kann.

Das positive Chartbild des Wochencharts würde erst dann auf neutral drehen, wenn das Tief der letzten drei Wochen bei 11.397 unterschritten wird.

Das längerfristige Chartbild des Dax-Future ist weiterhin grundsätzlich negativ einzuschätzen und von einer Fortsetzung des übergeordneten etablierten Abwärtstrends im Monatschart (nicht abgebildet) kann ausgegangen werden.

Das nächste größere Kursziel des DAX-Index sollte das Vorjahrestief bei 10.268,5 Punkten sein.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karsten Kagels

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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 68 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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