Gewinne melden, während die Aktie unter der Nasdaq-Mindestgrenze dümpelt – das ist die Gemengelage bei DeFi Technologies. Das Krypto-Unternehmen legte für das erste Quartal 2026 einen Nettogewinn von 4,9 Millionen Dollar vor. Der Aktienkurs notiert seit Wochen unter der kritischen Marke von einem Dollar. Die Uhr tickt.
Quartalszahlen mit Schatten
Der Umsatz fiel mit 11,2 Millionen Dollar deutlich niedriger aus als im Vorjahreszeitraum – damals standen 43,8 Millionen Dollar in den Büchern. Grund ist das schwächere Krypto-Marktumfeld. Positiv: Die Bilanz zeigt Barmittel und Stablecoins von 103,4 Millionen Dollar sowie ein Working Capital von 47,3 Millionen Dollar. Im Dezember 2025 lag dieser Wert noch bei minus 5,1 Millionen. Eine deutliche Verbesserung.
Die Tochter Valour steuerte 3,3 Millionen Dollar an Verwaltungsgebühren bei, das Handelshaus Stillman Digital legte 2,9 Millionen Dollar an Kommissionen vor. Stillman wuchs dabei im Vergleich zum Vorjahr – von 2,1 auf 2,9 Millionen Dollar.
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AUM erholt sich
Das verwaltete Vermögen fiel im ersten Quartal zwischenzeitlich auf 427 Millionen Dollar. Seitdem geht es aufwärts: Im April lag der Wert wieder bei über 530 Millionen, aktuell sogar über 550 Millionen Dollar. Die Nettozuflüsse im April von 14,6 Millionen Dollar markierten den zweitstärksten Monat der letzten zwölf Monate.
Countdown an der Nasdaq
Die eigentliche Belastung ist der Aktienkurs. Ein Euro notiert das Papier bei 0,59 Euro, das 52-Wochen-Tief liegt bei 0,45 Euro. Anfang März erhielt DeFi Technologies eine Nasdaq-Verwarnung: Der Kurs lag 30 Handelstage unter der 1-Dollar-Marke. Jetzt läuft eine Frist bis zum 1. September. Um die Notierung zu halten, muss die Aktie an zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen über einem Dollar schließen. Schafft das Unternehmen das nicht, drohen ein Reverse-Split oder im Extremfall das Börsen-Aus.
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Institutionelle Offensive
Das Management setzt auf Sichtbarkeit. Mitte Mai trat DeFi Technologies beim OMFIF Digital Money Summit in London auf – vor Zentralbanken, Regulierern und institutionellen Anlegern. Die Partnerschaft läuft bis 2027. Ein weiterer Termin folgt am 4. Juni: In der Canada House in London trifft sich ein exklusiver Kreis von Asset Managern.
Der RSI von 58,6 signalisiert weder Überkauft noch Überverkauft. Die Volatilität ist mit annualisiert 80 Prozent hoch. Ein Ausbruch über 0,61 Euro (50-Tage-Linie) wäre ein erstes technisches Signal. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von rund 1,08 Euro zeigt, wie weit der Weg zurück nach oben ist. Der September-Termin bleibt der harte Fixpunkt.
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