DeFi Technologies hat sich in einer strategischen Telefonkonferenz direkt an seine Aktionäre gewandt, um die jüngsten Rekordzahlen für 2025 einzuordnen. Im Zentrum standen dabei nicht nur die enormen Liquiditätsreserven, sondern auch ein aktives Aktienrückkaufprogramm. Das Management versucht damit, eine Lücke zwischen dem aktuellen Börsenwert und dem inneren Wert des Unternehmens zu schließen.
Massive Reserven für die Expansion
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 99,1 Millionen US-Dollar bei einem Nettogewinn von 62,7 Millionen US-Dollar. Um weiteres Wachstum zu finanzieren, verwies die Führungsebene auf eine sogenannte „Festungsbilanz“. Diese umfasst Barreserven, digitale Vermögenswerte sowie das Venture-Portfolio und summiert sich auf 178,7 Millionen US-Dollar. Mit diesem Kapital soll vor allem die Tochtergesellschaft Valour, deren verwaltetes Vermögen Ende 2025 bei 622,3 Millionen US-Dollar lag, neue börsengehandelte Produkte (ETPs) auf den Markt bringen.
Klarstellung zur Handelsbeschränkung
Ein weiterer wichtiger Punkt der Konferenz war der kürzlich beantragte „Management Cease Trade Order“ (MCTO) bei der Wertpapieraufsicht in Ontario. Dieser Schritt war wegen Verzögerungen bei den Jahresberichten nötig geworden. Das Unternehmen stellte klar, dass eine solche Anordnung lediglich den Handel für den CEO und CFO sperrt. Der öffentliche Handel mit den Stammaktien läuft für normale Anleger uneingeschränkt weiter, ebenso wie der Betrieb der 102 gelisteten ETPs in Europa und Kanada. Nach dem massiven Kursrutsch der vergangenen zwölf Monate zeigt der Titel aktuell wieder leichte Erholungstendenzen und legte auf Wochensicht um gut elf Prozent zu.
Aktienrückkäufe stützen den Kurs
Das Management hält an seinem laufenden Rückkaufprogramm fest, da der Vorstand eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Marktkurs und der fundamentalen Bewertung sieht. Bis August 2026 können knapp 31,7 Millionen Aktien erworben werden, was etwa zehn Prozent des Streubesitzes entspricht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden bereits rund 1,2 Millionen Papiere zu einem Durchschnittspreis von 2,24 US-Dollar zurückgekauft und eingezogen.
Zukünftig will DeFi Technologies seine Liquidität gezielt für den Ausbau des Valour-Angebots sowie für Staking-Aktivitäten nutzen. Ein zentraler Baustein bleibt dabei die Rolle als Validator-Knoten im Core-Netzwerk: Mit einem Bestand von 1.498 Bitcoin beteiligt sich das Unternehmen an der Netzwerkkonsensfindung und generiert so laufend zusätzliche, protokollbasierte Einnahmen.
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