Die Aktie von Delta Air Lines sackte am Dienstag um 3,3 Prozent ab, nachdem der US-Carrier seine Quartalszahlen vorgelegt hatte. Zwar übertraf der bereinigte Gewinn je Aktie mit 1,55 Dollar die Analystenschätzungen von 1,52 Dollar leicht, doch die Erlöse verfehlten die Erwartungen deutlich. Statt der prognostizierten 14,72 Milliarden Dollar erreichte die Fluggesellschaft im vierten Quartal lediglich 14,61 Milliarden Dollar Umsatz.
Besonders bitter: Der Regierungsstillstand im Dezember drückte das Erlöswachstum um rund zwei Prozentpunkte nach unten und traf vor allem das Inlandsgeschäft. Das Umsatzwachstum fiel mit mageren 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechend schwach aus.
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Prognose verfehlt Erwartungen klar
Noch mehr Sorgen bereitet Anlegern jedoch der Ausblick. Für das Gesamtjahr 2026 peilt Delta einen Gewinn je Aktie zwischen 6,50 und 7,50 Dollar an – am Mittelpunkt wären das rund 20 Prozent mehr als 2025. Das klingt zunächst solide, liegt aber deutlich unter der Konsenserwartung der Analysten von 7,32 Dollar. Auch für das laufende erste Quartal rechnet die Airline mit einem enttäuschenden Ergebnis zwischen 0,50 und 0,90 Dollar je Aktie, während Experten 0,72 Dollar auf dem Zettel hatten.
Die Zahlen offenbaren ein grundlegendes Problem: Trotz Rekordeinnahmen von 58,3 Milliarden Dollar im Gesamtjahr 2025 und einem operativen Vorsteuergewinn von 5 Milliarden Dollar kommt Delta nicht wirklich vom Fleck. Das Wachstumstempo bleibt verhalten.
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Boeing-Deal soll Flotte modernisieren
Einen Lichtblick gibt es immerhin: Delta bestellte 30 neue Boeing 787-10 Widebody-Jets mit Optionen auf weitere 30 Maschinen. Die Auslieferung beginnt allerdings erst 2031 – also in weiter Ferne. Die Langstreckenflugzeuge werden mit GEnx-Triebwerken von GE Aerospace ausgestattet, mit denen Delta bereits seit sieben Jahrzehnten zusammenarbeitet. Die neue Flotte soll das internationale Streckennetz effizienter bedienen und die Zuverlässigkeit erhöhen.
CEO Ed Bastian sprach von einem „starken Abschluss unseres hundertjährigen Jubiläumsjahrs“ und verwies auf den Rekord-Cashflow von 4,6 Milliarden Dollar. Doch die Investoren bleiben skeptisch. Bei einem aktuellen Kurs von 71,03 Dollar wird die Aktie zwar mit einem günstigen KGV von 9,98 gehandelt und erscheint leicht unterbewertet. Doch ohne überzeugende Wachstumsperspektiven fehlt der Fantasie für einen Kurssprung. Die Bären haben vorerst das Sagen.
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