Ein zweistelliger Kursrutsch am heutigen Freitag fegt die Hoffnungen auf eine schnelle Erholung bei Demire vom Tisch. Während das Unternehmen sein Portfolio konsequent verkleinert, offenbaren die Zahlen für 2025 und der magere Ausblick für 2026 das ganze Ausmaß der operativen Belastung. Anleger reagieren empfindlich auf den massiven Schwund beim inneren Wert der Aktie.
Die Bilanz für das abgelaufene Jahr liest sich ernüchternd. Die Mieteinnahmen sanken um 18 Prozent auf 53,5 Millionen Euro. Noch deutlicher traf es das operative Ergebnis (FFO I), das von 26,2 Millionen Euro im Vorjahr auf nur noch 10,1 Millionen Euro einbrach. Ein zentraler Faktor für diesen Rückgang ist die Portfolio-Optimierung: Demire trennte sich 2025 von neun Immobilien, was zwar 46,6 Millionen Euro einbrachte, aber die laufende Ertragskraft minderte.
Besonders der Blick auf den Net Asset Value (NAV) belastet die Stimmung. Dieser sank innerhalb eines Jahres von 2,45 Euro auf 1,59 Euro je Aktie. Zwar verbesserte sich das EBIT durch geringere Abwertungen im Vergleich zum Vorjahr von minus 93,0 Millionen auf minus 34,9 Millionen Euro, doch von schwarzen Zahlen bleibt der Immobilienkonzern weit entfernt.
Nullrunde beim operativen Ergebnis
Der Ausblick auf das laufende Jahr 2026 verspricht kaum Entspannung. Demire rechnet mit weiter sinkenden Mieteinnahmen zwischen 41,5 und 43,5 Millionen Euro. Beim FFO I steuert das Unternehmen auf eine Punktlandung um den Nullpunkt zu – die Prognose liegt in einer Spanne zwischen minus 1,0 und plus 1,0 Million Euro.
Dieses Szenario verdeutlicht den Druck durch das schwierige Marktumfeld für Gewerbeimmobilien. Während ESG-konforme Spitzenobjekte in Top-Lagen gefragt bleiben, kämpfen Objekte in Nebenlagen mit steigenden Leerständen. Zudem zwingt die ab Mai 2026 verbindliche neue EU-Gebäuderichtlinie zu kostspieligen Sanierungen, was den finanziellen Spielraum weiter einengt.
Termine im Mai entscheidend
Für die Aktionäre stehen im Mai zwei wichtige Wegmarken an. Am 7. Mai 2026 veröffentlicht Demire die Quartalsmitteilung für das erste Quartal, die Aufschluss darüber geben wird, ob die jüngsten Verkäufe im Volumen von 17,5 Millionen Euro die Basis stabilisieren. Am 21. Mai folgt die ordentliche Hauptversammlung, auf der das Management die Strategie für das verkleinerte Portfolio detailliert erläutern muss.
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