Demire verkleinert sich gesund. Während die Mieteinnahmen durch gezielte Immobilienverkäufe sinken, kehrt das Unternehmen beim operativen Ergebnis in die Gewinnzone zurück.
Umbau drückt auf die Mieteinnahmen
Die Mieterträge sanken im ersten Quartal um 17,3 Prozent auf 11,6 Millionen Euro. Dieser Rückgang war absehbar. Er resultiert primär aus der Strategie, das Portfolio durch Verkäufe umzustrukturieren.
Parallel dazu verbesserte sich das EBIT deutlich auf 2,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum belasteten noch hohe Marktwertanpassungen das Ergebnis, das damals bei minus 3,4 Millionen Euro lag. Die Nettobetriebsertragsmarge blieb derweil bei 65 Prozent stabil.
Leerstand steigt bei längeren Laufzeiten
Der Marktwert des Portfolios reduzierte sich nach den Verkäufen auf rund 670 Millionen Euro. Damit einher ging ein Anstieg der Leerstandsquote auf 21 Prozent. CEO Dirk Rüffel steuert diesen Leerstand nach eigenen Angaben aktiv und mit Augenmaß.
Ein positiver Aspekt zeigt sich bei der Bindung der Mieter. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Verträge (WALT) kletterte auf 5,2 Jahre. Zum Jahresende 2025 lag dieser Wert noch bei 4,7 Jahren.
Refinanzierung als zentrale Aufgabe
Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Die Mieterträge sollen demnach bis zu 43,5 Millionen Euro erreichen.
Das operative Ergebnis nach laufenden Zinsen (FFO I) dürfte sich hingegen nahe der Nulllinie bewegen. Das Management prognostiziert hier einen Wert zwischen minus einer Million und einer Million Euro.
Anleger quittierten die Zahlen mit einem Kursplus von knapp drei Prozent. Im Fokus steht nun die Rückzahlung einer Anleihe über 50 Millionen Euro im laufenden Jahr. Demire plant, die operative Basis durch verstärkte Vermietungen zu festigen, um dieses Refinanzierungsrisiko abzufedern.
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