Die Deutsche Bank übertrifft ihr eigenes Versprechen — und erhöht gleich die Messlatte für die nächsten Jahre. Mit einer Dividende von 1,00 Euro je Aktie, einem laufenden Milliarden-Rückkauf und einer angehobenen Ausschüttungsquote ab 2026 rückt die Kapitalrückgabe ins Zentrum der Investmentstory.
8,5 Milliarden Euro — Ziel übertroffen
Der Dividendenvorschlag für 2025 liegt bei 1,00 Euro je Aktie — ein Plus von rund 50 Prozent gegenüber den 0,68 Euro des Vorjahres. Bereits das zweite Jahr in Folge mit einer Steigerung dieser Größenordnung. Zusammen mit dem im Februar gestarteten Aktienrückkauf über 1,0 Milliarden Euro erreichen die kumulierten Ausschüttungen für die Jahre 2021 bis 2025 insgesamt 8,5 Milliarden Euro — und übertreffen damit das ursprüngliche Ziel von 8,0 Milliarden Euro.
Das Fundament dafür lieferte ein starkes Geschäftsjahr 2025: Der Gewinn vor Steuern stieg um 84 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro, der Nachsteuergewinn verdoppelte sich auf 7,1 Milliarden Euro. Die Erträge legten um 7 Prozent auf 32,1 Milliarden Euro zu.
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Quote von 50 auf 60 Prozent angehoben
Ab 2026 will die Bank 60 Prozent des den Aktionären zurechenbaren Konzerngewinns ausschütten — bisher waren es 50 Prozent. Voraussetzung bleibt, dass die harte Kernkapitalquote (CET1) nachhaltig über der operativen Bandbreite von 13,5 bis 14,0 Prozent liegt. Für 2028 strebt das Management eine Nachsteuerrendite von über 13 Prozent sowie eine Aufwand-Ertrag-Relation von unter 60 Prozent an.
Die Hauptversammlung am 28. Mai 2026 findet erstmals seit 2019 wieder im Präsenzformat in Frankfurt statt. Neben der Dividendenabstimmung steht ein Wechsel im Aufsichtsrat an: Frank Witter legt sein Mandat aus persönlichen Gründen nieder, als Nachfolger wird Carsten Knobel vorgeschlagen, Vorstandsvorsitzender der Henkel AG & Co. KGaA.
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Q1-Zahlen als nächster Test
Die Aktie notiert aktuell bei 28,36 Euro — im Jahresvergleich ein Plus von 38 Prozent, seit Jahresbeginn allerdings ein Minus von rund 15 Prozent. Der Analystenkonsens sieht das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel zwischen 33 und 35 Euro, deutlich über dem aktuellen Niveau.
Am 29. April legt die Deutsche Bank ihre Q1-2026-Ergebnisse vor. Der Markt wird prüfen, ob das starke Momentum aus 2025 ins neue Jahr trägt — und ob die ambitionierten Renditeziele für 2028 realistisch bleiben.
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