Der jahrelange Rechtsstreit mit ehemaligen Postbank-Aktionären ist endgültig Geschichte. Gleichzeitig bereitet das Frankfurter Geldhaus eine Hauptversammlung vor, die es in sich hat. Neben einer geplanten Gewinnausschüttung stehen weitreichende personelle und finanzielle Veränderungen im Kontrollgremium auf der Agenda.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Nichtzulassungsbeschwerde der Bank abgewiesen und damit einen rechtskräftigen Schlusspunkt unter das Postbank-Verfahren gesetzt. Da das Institut die finanziellen Risiken bereits im Vorfeld durch Vergleiche und Rückstellungen abgefedert hatte, bleiben negative Überraschungen für die Bilanz aus. Am Markt sorgte diese juristische Klarheit zuletzt für Aufwind. Auf Wochensicht legte der Kurs um knapp 6,8 Prozent zu, auch wenn die Papiere am Freitag mit einem leichten Minus bei 27,61 Euro aus dem Handel gingen.
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Lukrative Posten im Aufsichtsrat
Abseits der juristischen Schauplätze rückt die interne Governance in den Mittelpunkt. Henkel-Chef Carsten Knobel soll künftig den Aufsichtsrat verstärken und den scheidenden Frank Witter ersetzen. Begleitet wird diese Personalie von einer deutlichen Anpassung der Vergütungsstruktur.
Um im internationalen Wettbewerb um hochqualifizierte Kontrolleure mithalten zu können, plant die Bank kräftige Aufschläge. Die Grundvergütung für einfache Mitglieder soll von 300.000 auf 350.000 Euro steigen. Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts winkt künftig ein Salär von 1,15 Millionen Euro.
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Wichtige Termine für Anleger
Abgesegnet werden müssen diese Pläne auf der kommenden Hauptversammlung. Erstmals seit 2019 lädt das Management die Aktionäre wieder zu einer reinen Präsenzveranstaltung nach Frankfurt ein. Der Kalender für die nächsten Wochen ist eng getaktet:
- 29. April 2026: Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal
- 28. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung in Frankfurt
- 29. Mai 2026: Ex-Dividende-Tag (Vorschlag: 1,00 Euro je Aktie)
- 02. Juni 2026: Geplante Auszahlung der Dividende
Den ersten fundamentalen Impuls liefert der offizielle Ergebnisbericht Ende April. Fallen die Quartalszahlen solide aus, hat die Aktie eine gute Ausgangsbasis, um den aktuellen Abstand von gut 18 Prozent zum 52-Wochen-Hoch bei 33,81 Euro schrittweise zu verringern.
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