Deutsche Bank Aktie: HV-Comeback nach sieben Jahren

Die Deutsche Bank kehrt nach sieben Jahren zur Präsenz-Hauptversammlung zurück und erhöht die Dividende um 50 Prozent. Zudem stehen personelle Wechsel im Aufsichtsrat an.

Deutsche Bank Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividende steigt auf 1,00 Euro je Aktie
  • Aktionäre stimmen über neuen Aufsichtsrat ab
  • Vergütungen für Kontrollgremium werden erhöht
  • Quartalszahlen Ende April als nächster Meilenstein

Sieben Jahre lang gab es keine Präsenz-Hauptversammlung bei der Deutschen Bank. Das ändert sich am 28. Mai — und auf der Tagesordnung steht mehr als nur ein symbolischer Neustart.

Dividende klettert um 50 Prozent

Das Kernthema für Aktionäre ist die Ausschüttung. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor — nach 0,68 Euro im Vorjahr ein Plus von rund 50 Prozent. Zusammen mit dem laufenden Aktienrückkauf über eine Milliarde Euro übertrifft die Bank damit ihr ursprüngliches Ausschüttungsziel für die Jahre 2021 bis 2025: Statt der geplanten 8,0 Milliarden Euro kommen nun 8,5 Milliarden Euro zusammen. Ab 2026 peilt das Institut eine Ausschüttungsquote von 60 Prozent an.

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Neue Gesichter im Kontrollgremium

Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts steht zur Wiederwahl — für weitere vier Jahre. Sein Verbleib gilt als gesetzt. Veränderung kommt an anderer Stelle: Frank Witter legt sein Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Als Nachfolger schlägt die Bank Carsten Knobel vor, Vorstandsvorsitzender der Henkel AG & Co. KGaA.

Außerdem stimmen die Aktionäre über höhere Vergütungen für das Kontrollgremium ab. Die jährliche Grundvergütung soll von 300.000 auf 350.000 Euro steigen. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält künftig 1,15 Millionen Euro statt bisher 950.000 Euro. Die Bank begründet das mit fehlender Wettbewerbsfähigkeit der bisherigen Sätze.

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Q1-Zahlen kommen zuerst

Bevor die Hauptversammlung stattfindet, wartet ein wichtigerer Termin. Am 29. April legt die Deutsche Bank ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Analysten haben ihre Gewinnschätzungen für das Gesamtjahr zuletzt leicht angehoben — das Kapitalmarktgeschäft wird zeigen, ob diese Erwartungen tragen.

Die Aktie notiert bei 28,06 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund 16 Prozent im Minus. Auf Sicht von zwölf Monaten steht dennoch ein Plus von knapp 36 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 33,81 Euro beträgt noch rund 17 Prozent — Luft nach oben ist vorhanden, aber der Weg dorthin führt zunächst durch den Quartalsreport Ende April.

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