Die Deutsche Bank drückt aufs Tempo bei der Digitalisierung. Bis Ende 2026 schließt das Institut weitere 100 Filialen in Deutschland. Was bedeutet das für die Aktie und die künftige Ausrichtung des Konzerns?
Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis machte in Frankfurt klar: Die Bank setzt auf einen radikalen Umbau. Von aktuell gut 750 Zweigstellen (Deutsche Bank und Postbank zusammen) fallen weitere 100 weg. Das Ziel: Verwaltungsaufgaben in die App verlagern, Mitarbeiter für Beratung freischaufeln.
Der digitale Butler startet
Ab der zweiten Jahreshälfte bekommen Kunden einen KI-gestützten Assistenten. Eine Art digitaler Butler, der durch die App führt und Fragen beantwortet. Von Zahlungsverkehr bis Kreditkarten soll die KI das Tagesgeschäft übernehmen.
Die Rechnung dahinter? Die Bank hat mit Deutsche Bank und Postbank zusammen 19 Millionen Privatkunden. Die App-Nutzung stieg in 18 Monaten bereits um 20 Prozent. Doch das reicht nicht. De Sanctis will drastisch mehr aktive Nutzer – das ist das Hauptziel für 2025.
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Filialen nur für komplexe Themen
Wozu dann noch physische Standorte? De Sanctis‘ Antwort: Für die wichtigen Lebensentscheidungen. Hauskauf, Geldanlage – da wollen Kunden einen Menschen gegenübersitzen haben. Die Filiale wird zum Ort für komplexe Anliegen, nicht für Routinegeschäfte.
Stellenabbau durch natürliche Fluktuation
Die Konsequenz liegt auf der Hand: Weniger Mitarbeiter werden gebraucht. Die Bank setzt dabei auf natürliche Fluktuation. Wer in Rente geht oder die Bank verlässt, wird nicht ersetzt. Zwangsabgänge sind nicht geplant – zumindest offiziell.
Der Umbau zeigt: Die Deutsche Bank will Kosten senken und gleichzeitig digital aufholen. Ob das die Aktie beflügelt, hängt davon ab, wie schnell die 19 Millionen Kunden mitspielen.
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