Nach Jahren der rein digitalen Zusammenkünfte bittet die Deutsche Bank ihre Anteilseigner wieder persönlich nach Frankfurt. Pünktlich zum Präsenz-Comeback am 28. Mai 2026 lockt das Management mit einer massiven Erhöhung der Gewinnbeteiligung. Für Anleger, die seit Jahresbeginn einen Kursverlust von 17,74 Prozent hinnehmen mussten, liefert das Institut damit handfeste Argumente für ein langfristiges Engagement.
Der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,00 Euro je Anteilsschein vor. Das entspricht einem satten Plus von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zusammen mit dem laufenden Milliarden-Aktienrückkauf schüttet der Konzern für die Jahre 2021 bis 2025 insgesamt 8,5 Milliarden Euro aus. Damit übertrifft das Geldhaus sein ursprüngliches Ziel um eine halbe Milliarde Euro. Das physische Treffen kommt laut Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts dem ausdrücklichen Wunsch vieler Investoren entgegen, die das reine Online-Format zunehmend als zu unpersönlich kritisierten.
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Henkel-Chef und höhere Gehälter
Auf der Hauptversammlung stehen weitreichende Personalentscheidungen an. Während Wynaendts für weitere vier Jahre als Aufsichtsratschef kandidiert, zieht sich Frank Witter zurück. Als Nachfolger schlägt die Bank den amtierenden Henkel-CEO Carsten Knobel vor.
Gleichzeitig sollen die Bezüge des Kontrollgremiums deutlich steigen. Das Institut bezeichnet die bisherige Bezahlung als nicht mehr wettbewerbsfähig. Die feste Grundvergütung klettert demnach auf 350.000 Euro, der Vorsitzende erhält zukünftig 1,15 Millionen Euro.
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US-Handel liefert Gewinnsprung
Abseits der Personalien sorgt das operative Geschäft für positive Signale. Die US-Sparte für Distressed-Produkte verdoppelte ihren Nettogewinn im ersten Quartal auf über 100 Millionen US-Dollar. Erfolgreiche Wetten auf Telekommunikationswerte wie Brightspeed sowie gezielte Leerverkäufe bei Xerox-Anleihen trieben das Ergebnis maßgeblich an.
Mit den anstehenden Quartalszahlen muss das Management nun belegen, dass diese starke US-Handelsperformance auch die breite Konzernbilanz stützt. Bestätigt sich der Aufwärtstrend des abgelaufenen Rekordjahres, hat der Titel gute fundamentale Voraussetzungen, seinen aktuellen Abstand von 18,35 Prozent zum 52-Wochen-Hoch sukzessive abzubauen.
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