Die Deutsche Bank hat ihren Konzernvorstand neu aufgestellt — und dabei ein klares Signal gesetzt: Technologie und Vermögensverwaltung sollen die Wachstumsstrategie der nächsten Jahre tragen. Ob das genug ist, um Gegenwind aus dem eigenen Zahlenwerk abzufedern, ist die offene Frage.
Deverdun übernimmt die Technologieagenda
Zum 1. Mai tritt Marie-Jeanne Deverdun als Chief Technology, Data and Innovation Officer in den Vorstand ein. Sie folgt auf Bernd Leukert, der die Bank verlässt. Deverdun ist seit 16 Jahren im Haus, zuletzt als COO für Unternehmens- und Investmentbank. Ihre Aufgabe: Technologie enger mit den Geschäftsprioritäten verzahnen und den KI-Einsatz der Bank beschleunigen.
Gleichzeitig rückt Stefan Hoops, CEO der Fondstochter DWS, in den Konzernvorstand auf. Er behält seine DWS-Rolle, bringt aber das Gewicht der Vermögensverwaltung direkt in die Konzernführung. Die DWS-Strategie „Gateway to Europe“ soll dabei die Priorität der Bank unterstützen, europäisches Geschäft für internationale Kunden zugänglich zu machen.
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Fabrizio Campelli wird zum 1. Juli stellvertretender Vorstandsvorsitzender — er übernimmt damit von James von Moltke und behält gleichzeitig die Leitung von Unternehmens- und Investmentbank.
Ambitiöse Ziele, reale Belastungen
Der strategische Rahmen für 2026 bis 2028 ist ambitioniert: Die Bank peilt ein jährliches Ertragswachstum von mehr als 5 Prozent an — von rund 32 Milliarden Euro (2025) auf rund 37 Milliarden Euro bis 2028. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital soll bis dahin auf über 13 Prozent steigen, die Aufwand-Ertrag-Relation unter 60 Prozent sinken. Ab 2026 soll die Ausschüttungsquote auf 60 Prozent klettern.
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Der Hintergrund ist weniger komfortabel: Ein erhebliches Private-Credit-Engagement, offene Rechtsstreitigkeiten und schwächere Handelserlöse durch Währungsgegenwind belasten das Bild. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 25 Prozent verloren und notiert deutlich unter ihren gleitenden Durchschnitten — der Umbau an der Führungsspitze trifft also auf eine Phase, in der die Bank liefern muss.
Wie weit KI-Effizienzgewinne und das DWS-Wachstum diese strukturellen Belastungen ausgleichen können, wird spätestens bei den Quartalsergebnissen für Q1 2026 konkreter — die Jahresziele für 2026 hat das Management bisher bestätigt.
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