Die Deutsche Bank hat gestern eine Gesamtzahl von 1.874.860.948 Stimmrechten veröffentlicht. Der Pflichtmitteilung zufolge wurde die zugrunde liegende sonstige Kapitalmaßnahme am Freitag wirksam. Damit dokumentiert die Bank den Stimmrechtsbestand nach dieser Maßnahme.
Kapitalanforderungen für 2027 sinken
Am 28. Oktober teilte die Deutsche Bank außerdem mit, dass die Europäische Zentralbank ihre Säule-2-Kapitalanforderung für 2027 auf 2,60 % gesenkt habe. Das sind 25 Basispunkte weniger als im Vorjahr. Die Säule-2-Anforderung für die Verschuldungsquote bleibt bei 10 Basispunkten.
Die neuen SREP-Anforderungen gelten nach Angaben der Bank ab dem 1. Januar 2027. Die niedrigere Kapitalanforderung ergänzt damit die Nachrichten zum Stimmrechtsbestand um eine Änderung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben.
Operativ hatte die Deutsche Bank vor gut einer Woche für das dritte Quartal 2026 einen Vorsteuergewinn von 2,6 Mrd. Euro gemeldet. Der Nachsteuergewinn erreichte 1,9 Mrd. Euro. Reuters zufolge glich die Stärke im Privat- und Firmenkundengeschäft rückläufige Erträge der Investmentbank aus.
Für das Gesamtjahr 2026 stellte die Bank in Aussicht, ihr Ertragsziel von rund 33 Mrd. Euro zu übertreffen.
Analysten heben Kursziele an
Medienberichten zufolge erhöhte UBS am Freitag das Kursziel von 37 auf 38 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. RBC Capital Markets hatte am 28. Oktober das Kursziel von 36 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung „Outperform“ beibehalten.
Eine weitere Unternehmensmeldung betrifft die Finanzierung der europäischen Raumfahrtindustrie: Die Deutsche Bank und die Europäische Investitionsbank vereinbarten am Freitag eine Partnerschaft, die Investitionen von 560 Mio. Euro ermöglichen soll. Nach Unternehmensangaben wird voraussichtlich rund die Hälfte dieser Investitionen in Deutschland erfolgen.
Stand heute, 3. November: Deutsche Bank – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Deutsche Bank investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 3. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

