Die Deutsche-Bank-Aktie fiel am Freitag im schwachen europäischen Marktumfeld um 2,6%. Laut dpa-AFX belasteten höhere Ölpreise sowie schwache Vorgaben aus den USA und Asien den deutschen Aktienmarkt. Zugleich erhielt die Bank nach ihrem Quartalsbericht höhere Kursziele von Analysten.
UBS und RBC erhöhen Kursziele
UBS hob am Freitag das Kursziel für die Deutsche Bank von 37 auf 38 Euro an. Die Schweizer Bank bestätigte nach dem Quartalsbericht ihre Kaufempfehlung. Die positive Analystenaktion fiel damit auf denselben Handelstag wie der Kursrückgang.
Bereits am Mittwoch hatte RBC das Kursziel nach den Geschäftszahlen von 36 auf 40 Euro erhöht. Die kanadische Bank beließ ihre Einstufung auf „Outperform“, erwartet also weiterhin eine überdurchschnittliche Kursentwicklung.
Für das dritte Quartal 2026 meldete die Deutsche Bank einen Nachsteuergewinn von 1,9 Milliarden Euro. Den Umsatzausblick für das Gesamtjahr hob sie auf über 33 Milliarden Euro an. Nach eigenen Angaben sieht sich die Bank auf gutem Weg, dieses Ertragsniveau zu übertreffen.
Partnerschaften für Raumfahrt und Versicherungsvertrieb
Am Freitag vereinbarten die Deutsche Bank und die Europäische Investitionsbank eine Finanzierungspartnerschaft. Diese soll Investitionen von 560 Millionen Euro für europäische Raumfahrtunternehmen unterstützen. Die genannte Summe bezeichnet dabei die zu unterstützenden Investitionen.
Eine weitere Vereinbarung betrifft den Versicherungsvertrieb: Am Montag verlängerten die Deutsche Bank und Zurich ihre Vertriebspartnerschaft vorzeitig bis Ende 2042. Zugleich wurde die Zusammenarbeit von Zurich mit DWS langfristig fortgeführt. Damit umfassen die Vereinbarungen sowohl die Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Bank als auch die Kooperation mit DWS.
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