Die Deutsche Pfandbriefbank steht vor einer kritischen Woche. Der strategische Rückzug aus dem US-Immobilienmarkt hat tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen. Nun fallen der Q1-Bericht und die virtuelle Hauptversammlung zusammen. Das Management muss beweisen, dass die Neuausrichtung greift.
Das vergangene Jahr liefert eine schwere Hypothek. Für 2025 verbuchte das Institut einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro. Die Risikovorsorge für faule Kredite schoss auf 410 Millionen Euro nach oben. Die Folge: Aktionäre gehen bei der Dividende leer aus.
Lücke bei den Gewinnerwartungen
Der Weg zurück in die Profitabilität zieht sich. Für das laufende Jahr peilt der Vorstand einen Vorsteuergewinn von maximal 40 Millionen Euro an. Analysten hatten im Vorfeld mit rund 145 Millionen Euro gerechnet. Parallel dazu stufte S&P Global die isolierte Bonitätsbewertung auf „bb“ ab. Damit rutscht dieses Rating in den spekulativen Bereich.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Pfandbriefbank?
Ein Lichtblick bleibt das operative Geschäft. Das Neugeschäft legte zuletzt um 23 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zu. Um die Ertragsstruktur zu verbreitern, baut die Bank das Tagesgeldgeschäft für Privatkunden aus. Hinzu kommt die Übernahme der Deutsche Investment Gruppe. Das verwaltete Volumen soll mittelfristig auf bis zu sechs Milliarden Euro wachsen.
Personalumbau auf der Hauptversammlung
Neben den Zahlen steht das Personal im Fokus. Auf der Hauptversammlung ab dem 12. Mai steht die Wahl von Jan Kupfer zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden auf der Tagesordnung. Er soll auf Louis Hagen folgen. Auch im Vorstand dreht sich das Karussell. Barkha Mehmedagic leitet seit März das Immobilienfinanzierungsgeschäft. Finanzvorstand Marcus Schulte bleibt dem Institut hingegen erhalten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Pfandbriefbank?
Die Unsicherheit spiegelt sich im Aktienkurs wider. Am Freitag schloss das Papier bei 3,30 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf gut 20 Prozent. Der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie beträgt aktuell rund 21 Prozent.
Am Dienstag liefert der Q1-Bericht die ersten harten Fakten zum laufenden Jahr. Fällt das Zahlenwerk schwach aus, dürfte der Gegenwind für das neu formierte Führungsteam auf der virtuellen Hauptversammlung deutlich zunehmen.
Deutsche Pfandbriefbank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Pfandbriefbank-Analyse vom 10. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Pfandbriefbank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Pfandbriefbank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Pfandbriefbank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


