Die Deutsche Pfandbriefbank bekommt von Deutsche Bank Research etwas Rückenwind, aber keinen Freifahrtschein. Die Analysten haben ihr Kursziel von 3,50 auf 3,80 Euro angehoben und die Einstufung bei „Hold“ belassen. Das ist eine kleine Aufwertung, mehr nicht.
Ausschlaggebend waren die jüngsten Quartalszahlen. Das operative Ergebnis lag im ersten Quartal bei 77 Millionen Euro. Unter dem Strich fiel das Resultat besser aus als erwartet, zugleich bleibt das operative Umfeld aus Sicht der Analysten schwierig.
Ergebnis besser, Umfeld zäh
Genau darin liegt der Kern der Neubewertung. Die Bank liefert beim operativen Geschäft ein brauchbares Bild, aber das reicht noch nicht für eine deutlich optimistischere Einschätzung. Miriam Killian von Deutsche Bank Research hat deshalb die Gewinnprognosen für 2026 angepasst und die Erwartungen für die Folgejahre leicht erhöht.
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Der Tenor bleibt vorsichtig. Die Analysten sehen also Fortschritte, rechnen aber nicht mit einem schnellen Durchbruch. Für eine Aktie, die seit Jahresanfang klar unter Druck steht, ist das ein wichtiger Punkt.
Aktie bleibt volatil
An der Börse hat sich das Papier zuletzt spürbar bewegt. Am Dienstag schloss die Aktie bei 3,48 Euro, nach einem Kursplus von 3,15 Prozent im Tagesverlauf. Auf Sicht von 30 Tagen steht immer noch ein Plus von 10,62 Prozent, seit Jahresbeginn aber ein Minus von 16,47 Prozent.
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Die technische Lage wirkt ebenfalls angespannt. Der Kurs liegt über dem 50-Tage-Durchschnitt von 3,20 Euro, aber unter dem 100-Tage- und dem 200-Tage-Schnitt. Der RSI bei 81 deutet zudem auf eine stark überkaufte Lage hin.
Blick auf die Bewertung
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 468 Millionen Euro bleibt die Deutsche Pfandbriefbank ein vergleichsweise kleiner Wert im SDAX. Parallel dazu beobachtet auch Warburg Research das Unternehmen weiter mit „Buy“.
Für den weiteren Verlauf zählt nun vor allem, ob sich die operative Entwicklung stabilisiert und die Bank im schwierigen Immobilienfinanzierungsumfeld weiter Schritt für Schritt vorankommt. Die Aktie hat nach der jüngsten Erholung noch deutlich Luft nach oben zum 52-Wochen-Hoch, bleibt aber auch weit unter dem langfristigen Durchschnitt.
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