Knapp 41 Prozent Kursverlust in zwölf Monaten — die Deutsche Pfandbriefbank kommt nicht zur Ruhe. Analysten sehen erhebliches Aufwärtspotenzial, der Markt denkt anders.
Weiter unter Druck
Der Kurs schloss am Freitag bei 3,15 Euro. Das sind rund 27 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 4,31 Euro. Zum Vergleich: Andere deutsche Finanzwerte notieren im Schnitt nur etwa 4 Prozent unter ihrer langfristigen Trendlinie.
Das US-Gewerbeimmobilienportfolio lastet weiter auf der Bilanz. Rückstellungen haben das Geschäftsjahr 2025 geprägt. Shortseller haben die Aktie nach wie vor im Visier — aktuelle Daten vom 24. April bestätigen anhaltend hohe Leerverkaufspositionen.
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Warburg hält an „Buy“ fest
Warburg Research senkte zwar das Kursziel auf 5,50 Euro, bleibt aber bei der Kaufempfehlung. Die Analysten setzen auf eine operative Stabilisierung und die Substanz des Unternehmens. Das Management selbst peilt für 2026 die Rückkehr in stabilere Gewinnzonen an.
Ob diese Erwartung realistisch ist, zeigt sich bald. Am 12. Mai veröffentlicht die Bank ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 — die erste Möglichkeit, den Fortschritt der Neuausrichtung zu messen. Neun Tage später, am 21. Mai, folgt die ordentliche Hauptversammlung. Dort muss der Vorstand konkret erklären, wie er das Immobilienportfolio stabilisieren will.
Die Q1-Zahlen werden der eigentliche Test. Zeigt die Risikovorsorge erste Entspannung, könnte die Lücke zwischen Analystenzielen und Marktpreis kleiner werden. Bleibt sie hoch, dürfte der Abwärtsdruck anhalten.
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