Neugeschäft plus 24 Prozent, Jahresverlust knapp 300 Millionen Euro. Bei der Deutschen Pfandbriefbank klaffen operative Erholung und Bilanzdruck noch weit auseinander.
Wachstum trotz Rückzug
Das Neugeschäft wuchs 2025 auf 6,3 Milliarden Euro. Das ist bemerkenswert, weil die Bank das US-Geschäft komplett eingestellt und die Kreditvergabe insgesamt selektiver gestaltet hat. Weniger Volumen, aber gezielter — das ist die neue Strategie.
Der Jahresabschluss erzählt eine andere Geschichte. Der Vorsteuerverlust lag bei 250 Millionen Euro, netto sogar bei 284 Millionen. Die Risikovorsorge für faule Kredite kletterte auf 410 Millionen Euro. Die Dividende strich das Management komplett.
Rating belastet die Refinanzierung
S&P Global bewertet das isolierte Bonitätsprofil der Bank mit „bb“ — das liegt unterhalb des Investment-Grade-Niveaus. Der Ausblick für die langfristigen Emittentenratings bleibt negativ. Die Folge: höhere Kosten bei der Kapitalmarkt-Refinanzierung.
Das Management steuert dagegen. Mit dem Einlagengeschäft unter der Marke „pbb direkt“ will die Bank unabhängiger von institutionellen Geldgebern werden und die Refinanzierungskosten stabilisieren.
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Langer Weg zurück
Die Rückkehr zur Profitabilität verschiebt sich. Das Eigenkapitalrenditeziel peilt die Bank nun erst für 2028 an. Für 2026 stellt der Vorstand einen Vorsteuergewinn zwischen 30 und 40 Millionen Euro in Aussicht — bescheiden, aber positiv.
Warburg Research sieht trotzdem Potenzial. Die Analysten halten an einer Kaufempfehlung mit Kursziel 5,50 Euro fest. Gemessen am aktuellen Kursniveau nahe 3,00 Euro würde das mehr als eine Verdopplung bedeuten.
Mitte Mai veröffentlicht die Bank die Zahlen zum ersten Quartal 2026. Kurz darauf folgt die Hauptversammlung — dort steht unter anderem die Neubesetzung an der Spitze des Aufsichtsrats zur Abstimmung.
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