Deutsche Rohstoff: 2,25 Euro Dividende geplant

Die Deutsche Rohstoff AG steigert Investitionen im US-Ölgeschäft auf 235 Millionen Euro und kündigt eine höhere Dividende sowie Aktienrückkäufe an. Für 2026 wird ein Umsatzsprung erwartet.

Deutsche Rohstoff Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividendenvorschlag von 2,25 Euro je Aktie
  • Investitionsbudget von bis zu 235 Millionen Euro
  • Umsatzziel für 2026 bei 280 Millionen Euro
  • Aktienrückkaufprogramm im Wert von 7,5 Mio. Euro

165 Prozent Kursplus in zwölf Monaten unterstreichen eine klare Entwicklung. Die Deutsche Rohstoff AG befindet sich in einer Phase massiver Expansion. Mit den nun vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr untermauert das Management diesen Kurs und skizziert den Weg für die unmittelbare Zukunft. Die Strategie: Hohe Investitionen in den USA paaren sich mit steigenden Ausschüttungen.

Das vergangene Jahr lieferte dafür eine solide Basis. Der Umsatz erreichte 195,1 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei 132 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern rund 29 Millionen Euro.

Aktionäre sollen von dieser Geschäftsentwicklung profitieren. Der Vorstand schlägt eine höhere Dividende von 2,25 Euro je Aktie vor. Parallel dazu startet ein Aktienrückkaufprogramm. Das Management plant, eigene Papiere im Wert von bis zu 7,5 Millionen Euro über die Börse zu erwerben und anschließend einzuziehen.

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Voller Fokus auf US-Öl

Den finanziellen Spielraum für diese Maßnahmen lieferte kürzlich ein lukrativer Verkauf. Die Trennung von Almonty-Aktien spülte rund 100 Millionen Euro in die Kasse. Dieses Kapital fließt nun primär in das operative US-Geschäft. Dort weitet das Unternehmen sein Bohrprogramm massiv aus.

Die tägliche Öl- und Gasproduktion soll im Jahresverlauf die Marke von 20.000 Barrel Öläquivalent überspringen. Dafür nimmt der Konzern viel Geld in die Hand. Das Investitionsbudget für das laufende Jahr beläuft sich auf bis zu 235 Millionen Euro.

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Umsatzsprung voraus

Diese Investitionen spiegeln sich in der bestätigten Prognose für das laufende Jahr wider. Bei einem unterstellten Ölpreis von 75 US-Dollar kalkuliert der Vorstand mit einem operativen Ergebnis von rund 300 Millionen Euro. Der Umsatz soll auf bis zu 280 Millionen Euro klettern.

Für das Folgejahr rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung des hohen Niveaus. Der erste Ausblick für 2027 sieht einen Umsatzkorridor von 280 bis 300 Millionen Euro vor, bei einem etwas niedrigeren operativen Ergebnis.

An der Börse wird dieses Wachstumsszenario bereits intensiv gehandelt. Die Aktie notiert aktuell bei gut 90 Euro und hat seit Jahresbeginn über 80 Prozent zugelegt. Setzt das US-Bohrprogramm die ehrgeizigen Produktionsziele in den kommenden Monaten wie geplant um, liefert das operative Geschäft das notwendige Fundament für dieses hohe Bewertungsniveau.

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Über Dieter Jaworski 3350 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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