Deutsche Rohstoff Aktie: 7,5 Millionen Euro Rückkauf seit April

Deutsche Rohstoff AG plant 13 Prozent mehr Dividende und startet Aktienrückkauf. In den USA wird die Ölproduktion massiv ausgebaut.

Deutsche Rohstoff Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividende steigt auf 2,25 Euro
  • Aktienrückkaufprogramm mit 7,5 Millionen Euro
  • US-Produktion soll auf 20.000 Barrel steigen
  • Investitionsbudget von bis zu 235 Millionen Euro

Nach massiv angehobenen Prognosen liefert die Deutsche Rohstoff AG nun bei der Aktionärsbeteiligung. Das Unternehmen schnürt ein attraktives Paket aus Dividende und Aktienrückkäufen. Parallel läuft das Bohrprogramm in den USA auf Hochtouren.

Mehr Geld für Aktionäre

Der Vorstand plant ein umfassendes Paket zur Kapitalrückführung. Auf der Hauptversammlung im Juni steht eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie zur Abstimmung. Das entspricht einem Plus von rund 13 Prozent.

Zusätzlich startete bereits im April ein Aktienrückkaufprogramm. Das Volumen liegt bei bis zu 7,5 Millionen Euro. Insgesamt errechnet das Unternehmen einen Rückfluss von 3,82 Euro je Anteilsschein.

Expansion in den USA

Auch operativ drückt der Konzern aufs Tempo. Die US-Tochter 1876 Resources weitet ihr Bohrprogramm deutlich aus. Das Ziel: In der zweiten Jahreshälfte soll die Tagesproduktion auf über 20.000 Barrel Öläquivalent steigen.

Dafür nimmt das Unternehmen viel Geld in die Hand. Das Investitionsbudget für das laufende Jahr liegt zwischen 215 und 235 Millionen Euro. Hohe Mittelzuflüsse aus der laufenden Produktion decken diese Ausgaben. Ein Teilverkauf der Beteiligung an Almonty Industries brachte zusätzliche Erträge. Die Liquidität stieg dadurch zuletzt auf über 69 Millionen Euro.

Starke Kursentwicklung

An der Börse kommt die Strategie gut an. Die Aktie schloss am Freitag bei 96,80 Euro. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs damit fast verdoppelt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von rund 180 Prozent auf der Anzeigetafel.

Im Mai folgen nun die Zahlen für das erste Quartal. Sie werden erste Details zum beschleunigten Bohrprogramm liefern. Die Jahresprognose von 300 Millionen Euro beim operativen Gewinn basiert auf einem konservativen Ölpreis. Das Management kalkuliert mit 75 US-Dollar pro Barrel WTI. Bleibt der Ölpreis dauerhaft über dieser Marke, wächst der Spielraum für positive Überraschungen.

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Diskussion zu Deutsche Rohstoff

Über Dieter Jaworski 3690 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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