First Berlin Equity Research hat am Montag das Kursziel für Deutsche Rohstoff von 125 EUR auf 135 EUR angehoben. Analyst Simon Scholes bestätigte zugleich seine Kaufempfehlung. Als wesentlichen Grund für das höhere Ziel nannte das Analysehaus gestiegene Öl-Terminkurven.
Die Aktie gab gestern um 1,3% nach und schloss bei 77,20 €. Im Scale-Marktbericht vom selben Tag bezeichnete die Deutsche Börse Deutsche Rohstoff als einen der Zwölfmonatssieger des Segments.
Höhere Jahresziele nach starker operativer Entwicklung
Deutsche Rohstoff hatte am 27. Oktober die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 erneut erhöht. Das Unternehmen begründete diesen Schritt mit hohen WTI-Preisen und einer starken operativen Entwicklung.
Beim Umsatz erwartet die Gesellschaft jetzt 340–360 Mio. EUR. Die zuvor genannte Basisspanne hatte bei 300–320 Mio. EUR gelegen.
Für das EBITDA rechnet Deutsche Rohstoff mit 420–440 Mio. EUR. Zuvor hatte die Basisspanne 380–400 Mio. EUR betragen. Damit wurden beide zentralen Ergebnis- und Erlösgrößen der Jahresprognose nach oben gesetzt.
Die erhöhte Prognose beruht allerdings auf einer konkreten Ölpreisannahme: Für November und Dezember setzt das Unternehmen einen WTI-Preis von 95 USD/Barrel voraus. Diese Annahme gehört damit ausdrücklich zu den Grundlagen der angehobenen Jahresziele.
Quartalsbericht folgt im November
Für das dritte Quartal 2026 stellte Deutsche Rohstoff in der Mitteilung rund 110 Mio. EUR Umsatz in Aussicht. Die durchschnittliche Nettoproduktion bezifferte die Gesellschaft für das Quartal auf rund 23.500 BOEPD.
Den realisierten WTI-Preis gab das Unternehmen mit 87 USD/Barrel an. Die Veröffentlichung des Quartalsfinanzberichts ist für den 17. November vorgesehen. Für den 23. November hat Deutsche Rohstoff zudem die Teilnahme am Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt am Main bestätigt.
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