Die Deutsche Telekom hat eine eigene Pflichtmitteilung korrigiert. Es geht um Details des laufenden Aktienrückkaufprogramms, kurz vor den Q2-Zahlen am 6. August. Die Aktie verliert aktuell 1,67 Prozent und notiert bei 26,48 Euro.

Rückkäufe laufen weiter

Im Zeitraum vom 20. bis 24. Juli kaufte die Telekom 1.353.640 eigene Aktien über Xetra. Seit Start der aktuellen Tranche am 1. Juli summieren sich die Rückkäufe bis zum 24. Juli auf 5.026.915 Stück. Der tägliche Durchschnittskurs lag dabei zwischen 26,02 und 27,01 Euro.

Eine beauftragte Bank wickelt die Käufe ab, nicht der Konzern selbst. Die neue Mitteilung korrigiert eine frühere Version. Sie betont zugleich: Das Programm läuft weiter, auch wenn Anfang Juli das tägliche Kaufvolumen offenbar angepasst wurde.

Bereits in der Vorwoche hatte der Konzern über seine Rückkaufaktivität informiert. Vom 13. bis 17. Juli kaufte die Telekom 1.351.740 eigene Aktien. Der Durchschnittskurs bewegte sich damals zwischen 26,42 und 27,26 Euro.

Zahlen am 6. August im Blick

Die Korrekturmeldung fällt in eine Phase erhöhter Aufmerksamkeit. Am 6. August legt die Telekom ihre Zahlen für das zweite Quartal vor. Analysten erwarten ein Ergebnis je Aktie von 0,55 Euro und einen Umsatz von 29,88 Milliarden Euro. Zuletzt gab es nur Aufwärtsrevisionen bei den Schätzungen, keine Abwärtskorrekturen.

Die Erwartungen stützen sich auf eine solide Basis. Im ersten Quartal 2026 stieg der organische Service-Umsatz um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das organische Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 7,5 Prozent zu.

Das Ergebnis je Aktie lag damals bei 0,54 Euro. Das übertraf die Markterwartung um 16,9 Prozent.

Kurs unter Druck

Der aktuelle Kurs liegt rund 1,88 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 26,99 Euro. Seit Jahresbeginn steht die Aktie mit 4,71 Prozent im Minus, auf Zwölf-Monats-Sicht beträgt der Rückgang 15,83 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 34,35 Euro trennen das Papier aktuell fast 23 Prozent.

Das laufende Rückkaufprogramm nimmt fortlaufend Aktien vom Markt. Es soll die Nachfrageseite stützen, während der Kurs schwankungsanfällig bleibt. Ob dieser Effekt reicht, um das Papier zu stabilisieren, zeigt sich spätestens am 6. August mit den Quartalszahlen.