Schmallenberg bekommt Glasfaser. Rund 1.995 Haushalte und Unternehmen werden angeschlossen. Der Ausbau läuft über das Telekom-Joint-Venture GlasfaserPlus, das mehr als 247 Kilometer Kabel verlegt und 72 neue Netzverteiler aufstellt. Baustart ist im dritten Quartal 2026.
Strategischer Hebel Breitband
Der Glasfaserausbau ist kein lokales Projekt. Er ist Teil einer breiten Strategie: Die Telekom will ihre Position als Qualitätsführer im Festnetz sichern. Dazu investiert der Konzern kontinuierlich in die Infrastruktur. Parallel dazu peilt das Management den bereinigten Gewinn pro Aktie von rund 2,50 Euro bis 2027 an. Die Dividende soll bei 40 bis 60 Prozent des bereinigten Gewinns liegen, mindestens bei 0,60 Euro je Aktie.
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Die Aktie selbst notiert derzeit schwach. Am Freitag schloss sie bei 27,73 Euro — ein Minus von 0,72 Prozent. Auf Wochensicht verlor das Papier 3,82 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs 0,50 Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 34,35 Euro trennen den Titel rund 19 Prozent. Der RSI von 38,6 deutet auf eine leichte Unterkühlung hin. Kein Grund zur Panik, aber auch kein Grund für Euphorie.
Nächster Prüfstein: Quartalszahlen
Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 stehen am 6. August an. Sie werden zeigen, ob der Konzern bei den strategischen Zielen vorankommt. Die Investitionen in Glasfaser sind teuer. Die Telekom muss belegen, dass sie sich rechnen. Bis dahin bleibt die Aktie im Korridor — mit einem Bein im Ausbau und einem Bein im Kursrückgang.
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