Deutsche Telekom Aktie: 1.995 Haushalte in Schmallenberg

Die Telekom startet eine Glasfaser-Offensive im Sauerland und investiert in 247 Kilometer Kabel für 1.995 Anschlüsse.

Deutsche Telekom Aktie
Kurz & knapp:
  • Glasfaser für 1.995 Haushalte
  • Baustart im dritten Quartal 2026
  • 247 Kilometer Kabel verlegt
  • Aktie mit leichten Kursverlusten

Schmallenberg bekommt Glasfaser. Rund 1.995 Haushalte und Unternehmen werden angeschlossen. Der Ausbau läuft über das Telekom-Joint-Venture GlasfaserPlus, das mehr als 247 Kilometer Kabel verlegt und 72 neue Netzverteiler aufstellt. Baustart ist im dritten Quartal 2026.

Strategischer Hebel Breitband

Der Glasfaserausbau ist kein lokales Projekt. Er ist Teil einer breiten Strategie: Die Telekom will ihre Position als Qualitätsführer im Festnetz sichern. Dazu investiert der Konzern kontinuierlich in die Infrastruktur. Parallel dazu peilt das Management den bereinigten Gewinn pro Aktie von rund 2,50 Euro bis 2027 an. Die Dividende soll bei 40 bis 60 Prozent des bereinigten Gewinns liegen, mindestens bei 0,60 Euro je Aktie.

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Die Aktie selbst notiert derzeit schwach. Am Freitag schloss sie bei 27,73 Euro — ein Minus von 0,72 Prozent. Auf Wochensicht verlor das Papier 3,82 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs 0,50 Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 34,35 Euro trennen den Titel rund 19 Prozent. Der RSI von 38,6 deutet auf eine leichte Unterkühlung hin. Kein Grund zur Panik, aber auch kein Grund für Euphorie.

Nächster Prüfstein: Quartalszahlen

Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 stehen am 6. August an. Sie werden zeigen, ob der Konzern bei den strategischen Zielen vorankommt. Die Investitionen in Glasfaser sind teuer. Die Telekom muss belegen, dass sie sich rechnen. Bis dahin bleibt die Aktie im Korridor — mit einem Bein im Ausbau und einem Bein im Kursrückgang.

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Über Dieter Jaworski 4697 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

Meine Expertise & Arbeitsweise: Transparenz und klare Regeln

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