Starke Zahlen aus den USA, Milliarden-Investitionen im Heimatmarkt. Bei der Deutschen Telekom laufen die operativen Geschäfte rund. Die Aktie erzählt eine andere Geschichte. In den vergangenen 30 Tagen verlor das Papier fast 13 Prozent an Wert. Die Folge: angespannte Stimmung vor den Quartalszahlen. Am 13. Mai präsentiert der Vorstand die neuen Ergebnisse.
US-Tochter liefert Rückenwind
Ein wichtiger Treiber bleibt T-Mobile US. Die amerikanische Tochtergesellschaft übertraf Ende April die Markterwartungen deutlich. Der Umsatz kletterte um über zehn Prozent auf 23,1 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu beschleunigte sich das Wachstum bei den Vertragskunden. Das Unternehmen gewann 217.000 neue Postpaid-Nutzer.
Da die Telekom die Mehrheit an T-Mobile US hält, stützen diese Gewinne die Konzernbilanz. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management ein bereinigtes operatives Ergebnis von rund 47 Milliarden Euro an. Der freie Cashflow soll knapp 20 Milliarden Euro erreichen.
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Milliarden für den Glasfaserausbau
Im Heimatmarkt fokussiert sich der Konzern auf die Infrastruktur. Mittlerweile können 13 Millionen Haushalte und Unternehmen einen Glasfaseranschluss buchen. Allein im ersten Quartal baute die Telekom rund 370.000 neue Anschlüsse. Das entspricht einem leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Investitionen bleiben hoch. In den kommenden drei Jahren fließen zusätzliche 800 Millionen Euro in den Ausbau. Bis 2030 plant der Konzern mit einem Gesamtbudget von 30 Milliarden Euro für das Glasfasernetz.
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Tarifstreit drückt auf den Kurs
Trotz der operativen Fortschritte steht der Aktienkurs unter Druck. Aktuell notiert die Telekom-Aktie bei 27,48 Euro. Damit bewegt sie sich nah am 52-Wochen-Tief von 26,45 Euro. Analysten von Barclays und der Deutschen Bank sehen das Kursziel deutlich höher bei rund 40 Euro.
Ein Grund für das Zögern der Investoren ist der laufende Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft fordert für 60.000 Beschäftigte 6,6 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitnehmervertreter nutzen ein geplantes Aktienrückkaufprogramm über zwei Milliarden Euro als Hebel für ihre Forderungen.
Die nächsten Tage bringen Entscheidungen. Am 11. und 12. Mai startet die dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit. Direkt am Tag darauf veröffentlicht die Telekom ihre Quartalszahlen. Halten die charttechnischen Unterstützungen bei 27 Euro nicht, drohen weitere Kursverluste.
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