Deutsche Telekom Aktie: 200.000 neue Mobilfunk-Kunden im Q1

Die Deutsche Telekom steigert operative Kennzahlen deutlich, während Währungseffekte den berichteten Umsatz und Gewinn belasten.

Deutsche Telekom Aktie
Kurz & knapp:
  • Organisches Umsatzplus von fast fünf Prozent
  • 200.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden in Deutschland
  • Glasfaser-Anschlussquote steigt auf 17 Prozent
  • Free Cashflow bleibt mit 5,7 Milliarden Euro stabil

Ein schwacher US-Dollar bremst die Bilanz auf dem Papier. Im operativen Geschäft zeigt die Deutsche Telekom im ersten Quartal 2026 allerdings deutliche Stärke. Vor allem im deutschen Heimatmarkt zieht das Tempo an.

Der Konzernumsatz kletterte in den ersten drei Monaten lediglich um 0,4 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Konsolidierungskreis ergibt sich ein organisches Plus von fast fünf Prozent. Die Service-Umsätze zeigten sich dabei besonders stabil.

Auch beim operativen Gewinn drückt die Währung. Das bereinigte EBITDA AL stieg organisch um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. In der berichteten Darstellung bleibt davon aufgrund des Gegenwinds aus den USA nur ein moderater Zuwachs übrig.

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Schwung im Heimatmarkt

Ein zentraler Treiber ist das Deutschland-Geschäft. Unter den Eigenmarken Telekom und Congstar gewann der Konzern 200.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden. Insgesamt stieg die Nutzerzahl hierzulande auf über 75 Millionen.

Parallel dazu greift der Glasfaser-Ausbau. Mehr als 13 Millionen Haushalte können inzwischen an das schnelle Netz angeschlossen werden. Die Zahl der aktiven Nutzer stieg auf 2,2 Millionen, womit sich die Anschlussquote auf gut 17 Prozent verbessert.

Bewertungseffekte drücken den Überschuss

Der ausgewiesene Konzernüberschuss fiel um rund 28 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Der Rückgang resultiert primär aus positiven Bewertungseffekten aus Beteiligungen im Vorjahr, die nun entfallen. Der bereinigte Überschuss verbesserte sich indes auf 2,6 Milliarden Euro.

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Der freie Barmittelzufluss (Free Cashflow AL) blieb mit 5,7 Milliarden Euro stabil und lag leicht über dem Vorjahresniveau.

Vorstandsvorsitzender Tim Höttges sieht den Konzern widerstandsfähig aufgestellt. Das operative Geschäft laufe stabil und zeige sich von globalen geopolitischen Ereignissen weitgehend unbeeinträchtigt.

Für das Gesamtjahr peilt das Management weiterhin ein bereinigtes Ergebnis von rund 2,20 Euro je Aktie an. An der Börse sorgt das Zahlenwerk am Freitag für wenig Bewegung. Die T-Aktie pendelt bei 27,83 Euro. Analysten von JP Morgan und der DZ Bank werten die operative Entwicklung positiv und bestätigten nach der Vorlage des Berichts ihre Kaufempfehlungen.

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