Deutsche Telekom setzt ihr Aktienrückkaufprogramm fort. Seit heute läuft die dritte Tranche — und das Volumen zeigt, wie ernst es dem Konzern damit ist.

Was bisher zurückgekauft wurde

Das Programm startete im Januar 2026 mit einem Gesamtrahmen von bis zu 2 Milliarden Euro. In der ersten Tranche erwarb die Telekom rund 15,6 Millionen Aktien für etwa 471 Millionen Euro. Die zweite Tranche, die Ende Juni abschloss, brachte weitere 19,4 Millionen Aktien für rund 543 Millionen Euro. Zusammen wurden damit bereits Aktien für rund 1,01 Milliarden Euro zurückgekauft — gut die Hälfte des Gesamtrahmens ist damit ausgeschöpft.

Was die dritte Tranche vorsieht

Bis spätestens 30. September 2026 will die Telekom über den Xetra-Handel bis zu 23,5 Millionen weitere Aktien für maximal 560 Millionen Euro erwerben. Basis dafür ist eine Ermächtigung der Hauptversammlung vom April 2025, die dem Vorstand den Rückkauf von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals erlaubt — gültig bis April 2030.

Die zurückgekauften Aktien werden überwiegend eingezogen, ein kleiner Teil fließt in Vergütungs- und Mitarbeiterbeteiligungsprogramme. Ein beauftragtes Kreditinstitut führt die Käufe eigenständig und unabhängig vom Unternehmen durch — tägliche Zukäufe dürfen 25 Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes nicht übersteigen.

Kein Wunder, dass der Konzern das Programm zügig abarbeitet: Nach dem 52-Wochen-Tief der Aktie bei 23,54 Euro bietet der aktuelle Kursbereich attraktivere Einstiegspreise als zu Programmbeginn. Der Schlusskurs vom 30. Juni 2026 lag bei 23,85 Euro — genau dieser Wert diente als Basis für die Berechnung der maximalen Aktienstückzahl der dritten Tranche. Gelingt die vollständige Umsetzung aller drei Tranchen, ist der 2-Milliarden-Rahmen bis Jahresende ausgeschöpft.