Die Deutsche Telekom glänzt mit übertroffenen Jahreszielen und einer deutlich angehobenen Dividende. Doch wie will der Konzern künftig weiter wachsen? Eine neue Allianz mit Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX soll ab 2028 selbst die hartnäckigsten Funklöcher schließen und das Mobilfunkgeschäft technologisch erweitern.
US-Tochter treibt das Wachstum
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 lieferte handfeste Argumente für die Zuversicht des Managements. Mit einem organischen Umsatzplus von 4,2 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro übertraf das Unternehmen seine eigenen Prognosen. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) kletterte dabei auf 44,2 Milliarden Euro.
Der entscheidende Wachstumsmotor bleibt das US-Geschäft. T-Mobile US steigerte den operativen Gewinn um knapp sieben Prozent, was die Bonner im Februar dazu veranlasste, ihren Anteil an der US-Tochter konsequent auf 52,8 Prozent aufzustocken. Im deutschen Heimatmarkt sank der Gesamtumsatz zwar minimal aufgrund schwächerer Endgeräteverkäufe, das margenstarke Servicegeschäft verzeichnete jedoch ein organisches Wachstum.
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Satelliten-Allianz gegen Funklöcher
Neben den operativen Zahlen richtet das Management den Fokus auf die Infrastruktur der Zukunft. Als erster europäischer Netzbetreiber schloss die Telekom eine Kooperation mit Starlink. Ab dem Frühjahr 2028 sollen 140 Millionen Kunden in zehn europäischen Ländern direkten Mobilfunkempfang über Satelliten erhalten.
Verliert das Smartphone das terrestrische Signal, springt nahtlos das Satellitennetzwerk ein. Dieser Schritt ermöglicht es dem Konzern, topografisch schwierige Gebiete oder Naturschutzzonen zu erschließen, ohne teure Sendemasten errichten zu müssen. Eine technologische Hürde dämpft den Zeitplan jedoch leicht: Aktuell unterstützen erst wenige Endgeräte auf dem Markt die dafür notwendige Direct-to-Device-Technologie.
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Aktionäre profitieren auf mehreren Wegen
Die starke operative Entwicklung schlägt sich direkt in der Kapitalrückführung nieder. Das auf zwei Milliarden Euro angelegte Aktienrückkaufprogramm für 2026 läuft auf Hochtouren. Allein seit Januar erwarb das Unternehmen über 12,3 Millionen eigene Anteilscheine über die Börse zurück. Zusätzlich schlägt der Vorstand eine um elf Prozent erhöhte Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor.
Diese solide Fundamentallage stützt die Papiere spürbar. Mit einem Zuwachs von gut 17 Prozent seit Jahresbeginn schloss die Aktie am Dienstag bei 32,63 Euro. Damit hat sich der Kurs mittlerweile einen komfortablen Puffer von knapp elf Prozent zu seinem 200-Tage-Durchschnitt aufgebaut.
Der Fahrplan für die kommenden Wochen steht bereits fest. Am 1. April 2026 stimmt die Hauptversammlung in Bonn über den Dividendenvorschlag ab, bevor am 8. April die geplante Ausschüttung erfolgt. Ob die anvisierten Wachstumsziele für das laufende Jahr – darunter ein währungsbereinigter Gewinnanstieg von rund zehn Prozent je Aktie – erste Früchte tragen, wird sich am 13. Mai mit der Präsentation der Ergebnisse für das erste Quartal zeigen.
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