Die Deutsche Telekom liefert Bestmarken: Das bereinigte EBITDA übertrifft die eigene Prognose, der Free Cashflow steigt, und die Dividende klettert auf ein Allzeithoch. Während das US-Geschäft weiter als Wachstumsmotor fungiert, zeigt sich im Heimatmarkt eine Belebung beim Glasfaserausbau. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona setzt der Bonner Konzern nun ein klares Zeichen in Richtung Künstliche Intelligenz.
USA bleibt der entscheidende Hebel
Das Segment T-Mobile US übertraf die Erwartungen deutlich: Mit 7,8 Millionen neuen Postpaid-Kunden – ein Plus von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und einem Anstieg der Service-Umsätze um 7,8 Prozent auf 71,3 Milliarden US-Dollar bewies die US-Tochter ihre Marktdurchdringung. Das bereinigte EBITDA AL wuchs um 6,8 Prozent auf 33,0 Milliarden US-Dollar.
Die Deutsche Telekom baute ihre Beteiligung an T-Mobile US im Februar 2026 auf 52,8 Prozent aus. CEO Tim Höttges stellte klar: Für 2026 sind keine weiteren Aktienverkäufe geplant. Ein Signal, das Stabilität vermittelt und die strategische Bedeutung der US-Beteiligung unterstreicht.
Deutschland: Glasfaser als Hoffnungsträger
Im Heimatmarkt zeigt sich ein differenziertes Bild. Während der Gesamtumsatz um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro zurückging – belastet durch niedrigere Endgeräteumsätze –, wuchsen die Service-Umsätze organisch um 1,1 Prozent. Das bereinigte EBITDA AL legte um 1,7 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro zu.
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Der Glasfaserausbau gewinnt an Dynamik: 12,6 Millionen Haushalte sind mittlerweile versorgt, über 2 Millionen nutzen bereits einen direkten Anschluss. Allein 2025 kamen 584.000 Kunden hinzu. Bis 2030 sollen mindestens 25 Millionen Haushalte erreicht werden. Parallel meldet die Telekom eine 5G-Abdeckung von 99 Prozent der Bevölkerung.
Ein positiver Ausreißer: T-Systems steigerte das bereinigte EBITDA AL um 15,7 Prozent auf 427 Millionen Euro – ein Zeichen für die steigende Nachfrage nach Unternehmenslösungen.
Aktionäre profitieren mehrfach
Die Dividende steigt um 11 Prozent auf 1,00 Euro je Aktie. Hinzu kommt das laufende Aktienrückkaufprogramm: Bis Mitte Februar wurden knapp neun Millionen eigene Aktien zurückgekauft, für 2026 sind Rückkäufe von bis zu zwei Milliarden Euro geplant. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 2,00 Euro.
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Prognose für 2026 über Erwartungen
Für das laufende Jahr kalkuliert das Management mit rund 47,4 Milliarden Euro bereinigtem EBITDA AL, rund 19,8 Milliarden Euro Free Cashflow AL und einem bereinigten Ergebnis je Aktie von rund 2,20 Euro. Laut Bloomberg liegt diese Prognose über den Analystenerwartungen. Die mittelfristigen Ziele für 2027 bekräftigte der Konzern: ein Umsatzwachstum von rund 4 Prozent und ein Free Cashflow von rund 21 Milliarden Euro.
KI-Offensive in Barcelona
Ab heute präsentiert die Deutsche Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona ihre Innovationen unter dem Motto „Magenta AI at Scale. Human at Heart.“ Im Fokus stehen KI-Anwendungen für individualisierte Mobilkommunikation, Smart Glasses, Smart Home und Unternehmenslösungen. Vorstandsmitglied Abdu Mudesir stellt die Highlights am 2. März von 13:30 bis 15:00 Uhr vor.
Die Hauptversammlung findet am 1. April 2026 in Bonn statt, die Ergebnisse für das erste Quartal folgen am 13. Mai 2026.
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