Während die Aktie heute mit einem Plus von 4,08 Prozent an die Spitze des EuroStoxx 50 klettert, bleibt der Vorstand bei seiner laufenden Strategie: Aktien zurückkaufen, Woche für Woche, unabhängig vom Tagesgeschehen.

Fünfte Zwischenmeldung zum Rückkaufprogramm

Zwischen dem 27. und 31. Juli erwarb die Deutsche Telekom AG insgesamt 1.336.149 eigene Aktien über die Frankfurter Börse. Die Kurse für die Erwerbe bewegten sich in dieser Woche zwischen 26,61 und 27,52 Euro je Aktie. Seit dem Start des aktuellen Rückkaufprogramms am 1. Juli summiert sich die Gesamtzahl der erworbenen Aktien damit auf 6.363.064 Stück.

Solche Rückkäufe reduzieren die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien und stützen damit tendenziell den Gewinn je Aktie. Für Bonn ist das Programm ein Baustein der Kapitalrückführung an Aktionäre, parallel zur Dividende.

Kursplus trotz gedämpfter Fusionsfantasie

Der heutige Kurssprung fällt in eine Phase, in der die Stimmung unter Anlegern gemischt bleibt. In der Community wird die Meinung vertreten, dass Fusionspläne mit der US-Tochter T-Mobile inzwischen vom Tisch seien — das dämpft spekulative Wetten auf einen schnellen Zusammenschluss. Die Aktie hat auf Monatssicht dennoch rund 12 Prozent zugelegt.

Diskutiert wird zudem ein Kursziel im Bereich von 30 Euro, während das fundamentale Bild als solide, aber wenig spektakulär beschrieben wird — moderate Ertragskraft, überschaubare Innovationsdynamik.

Der nächste konkrete Prüfstein steht bereits fest: Am 6. August legt die Deutsche Telekom ihre Zahlen zum zweiten Quartal vor. Erst dann zeigt sich, ob der laufende Rückkauf und das operative Geschäft die aktuelle Kursdynamik auch fundamental untermauern können.