Die Deutsche Telekom sorgt mit einer strategischen Doppel-Offensive für Aufsehen: Neben starken Jahreszahlen und einer deutlichen Dividendenerhöhung verkündete der Konzern eine wegweisende Partnerschaft mit Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Anleger stellen sich nun die Frage: Kann diese Kombination aus technologischem Angriff und solidem Wachstum den Kurs auf neue Hochs treiben?
Angriff aus dem All
Der Bonner Konzern nutzt den Mobile World Congress in Barcelona, um seine Technologieführerschaft zu untermauern. Ab 2028 will die Telekom gemeinsam mit der SpaceX-Tochter Starlink Funklöcher in Europa schließen. Dabei kommt erstmals die zweite Generation (V2) der Starlink-Satelliten zum Einsatz.
Das Besondere an dieser „Direct-to-Device“-Technologie: Nutzer benötigen keine spezielle Hardware. Handelsübliche Smartphones sollen sich bei fehlendem terrestrischen Signal automatisch mit dem Satellitennetz verbinden. Für die Telekom ist dies ein entscheidender Schritt, um auch topografisch schwierige Gebiete oder Naturschutzzonen abzudecken und die Netzstabilität bei Naturkatastrophen zu sichern.
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US-Geschäft treibt die Bilanz
Das Fundament für solche Zukunftsinvestitionen liefert das operative Geschäft. Im Jahr 2025 steigerte der Konzern den Umsatz auf 119,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL wuchs organisch um 4,7 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro. Als unermüdlicher Wachstumsmotor erwies sich erneut die US-Tochter T-Mobile, an der die Telekom mittlerweile 52,8 Prozent hält. Während der deutsche Heimatmarkt leicht schwächelte, legte der Service-Umsatz in den USA um fast acht Prozent zu.
Die Reaktion am Markt fiel heute verhalten aus, die Aktie notierte zuletzt bei 32,71 Euro (-0,94 Prozent). Dieser leichte Rücksetzer ändert jedoch nichts am übergeordneten positiven Trend: Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von über 17 Prozent und notiert nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 34,53 Euro.
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Mehr Geld für Aktionäre
Die solide Bilanz kommt direkt den Anteilseignern zugute. Der Vorstand schlägt eine Dividendenerhöhung um elf Prozent auf 1,00 Euro je Aktie vor. Ein wichtiges Detail für inländische Investoren: Die Ausschüttung erfolgt steuerfrei aus dem steuerlichen Einlagekonto. Zusätzlich stützt der Konzern den Kurs durch ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm, das 2026 ein Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro erreichen soll.
Für das laufende Jahr bleibt das Management ambitioniert. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll währungsbereinigt um rund zehn Prozent auf 2,20 Euro steigen. Mit der Hauptversammlung am 1. April und den Quartalszahlen am 13. Mai stehen die nächsten wichtigen Termine für eine Neubewertung der Aktie bereits fest.
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