Die Deutsche Telekom drückt aktuell aufs Tempo. Während Analysten wegen des US-Geschäfts leichte Bedenken anmelden, schafft der Bonner Konzern auf zwei anderen Ebenen Fakten. Ein milliardenschweres Rückkaufprogramm stützt den Kurs, parallel startet eine weitreichende Geschäftskunden-Kooperation mit SpaceX.
Rückkäufe stützen den Kurs
Die zweite Phase des laufenden Aktienrückkaufprogramms läuft auf Hochtouren. Bis Ende Juni will das Management eigene Papiere im Wert von bis zu 550 Millionen Euro einsammeln. Allein in der ersten Aprilwoche erwarb eine beauftragte Bank über 1,3 Millionen Stück über die Börse.
Das Gesamtvolumen für das laufende Jahr beläuft sich auf bis zu zwei Milliarden Euro. Den Großteil dieser Papiere zieht das Unternehmen anschließend ein. Das verknappt das Angebot an der Börse und erhöht rechnerisch den Gewinn je verbleibender Aktie.
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Internet aus dem All
Im operativen Geschäft baut der Konzern derweil sein Satelliten-Angebot aus. Ab sofort vertreibt die Telekom das Starlink-Netz von SpaceX an Geschäftskunden. Die Zielgruppe sind Unternehmen und Behörden ohne ausreichende Glasfaser- oder Mobilfunkanbindung.
Die Hardware liefert Download-Geschwindigkeiten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde. Die monatlichen Basiskosten pro Anlage liegen bei 16 Euro, hinzu kommen Datenpakete ab rund 55 Euro.
Ab 2028 soll die Partnerschaft noch tiefer greifen. Dann planen beide Unternehmen einen direkten Mobilfunkdienst aus dem All, um Funklöcher in zehn europäischen Ländern zu schließen.
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US-Geschäft im Fokus
Auf dem Parkett mischen sich diese operativen Fortschritte mit leichten Warnsignalen. Die US-Bank JPMorgan senkte das Kursziel für die Telekom-Papiere von 41,50 auf 40,00 Euro. Analyst Akhil Dattani verweist auf mögliche Wolken über dem wichtigen amerikanischen Markt.
Die US-Tochter T-Mobile gilt als Ertragsperle und steuert mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes bei. Schwächelt dieser Motor, spürt das die Muttergesellschaft in Bonn unmittelbar.
Am 13. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene Auftaktquartal. Spätestens dann muss der Vorstand belegen, ob die ehrgeizige Jahresprognose von rund 47 Milliarden Euro operativem Gewinn auf einem soliden Fundament steht.
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