Die Deutsche Telekom hat ein ungewöhnlich breites Fundament aufgebaut: solide Jahreszahlen, ein laufendes Milliarden-Rückkaufprogramm, eine erhöhte Dividende — und nun eine Satelliten-Partnerschaft, die das Netz in zehn europäischen Ländern grundlegend erweitern soll. Das Ergebnis: ein Plus von knapp 20 Prozent seit Jahresbeginn, während der DAX unter Druck steht.
Starlink-Deal: Netzlücken per Satellit schließen
Das strategisch bedeutendste Ereignis der vergangenen Wochen ist die Kooperation mit SpaceX. Beim Mobile World Congress in Barcelona unterzeichnete die Telekom Anfang März eine Partnerschaft mit Starlinks Satelliten-Sparte — als erster europäischer Anbieter, der Starlinks neue V2-Technologie einsetzen wird. Der Start ist für 2028 geplant.
Das Prinzip dahinter ist einfach: Verliert ein Smartphone das terrestrische Signal, schaltet es automatisch auf das Satellitennetz um. Sprach-, Daten- und Messaging-Dienste bleiben so auch in abgelegenen Regionen oder bei Netzausfällen verfügbar. Insgesamt sollen über 140 Millionen Abonnenten in Deutschland, Österreich, Polen und sieben weiteren Ländern von dem Dienst profitieren.
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Die Telekom ist damit nicht nur erster Starlink-Partner für den Direct-to-Device-Dienst in Europa, sondern positioniert sich auch als erstes Unternehmen, das das neu erworbene Mobile Satellite Service-Spektrum von SpaceX nutzt.
Zahlen und Kapitalrückführung stützen den Kurs
Das operative Fundament ist stabil. Der Konzernumsatz wuchs 2025 organisch um 4,2 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA AL legte um 4,7 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro zu. Besonders stark lief die US-Tochter T-Mobile: Serviceumsätze plus 7,8 Prozent auf 71,3 Milliarden US-Dollar. Im Februar erhöhte die Telekom ihren Anteil an T-Mobile US auf 52,8 Prozent — mehr Cashflow fließt damit künftig an den Mutterkonzern.
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Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu zwei Milliarden Euro für 2026. Allein in der Woche vom 2. bis 6. März wurden rund 1,16 Millionen Aktien für knapp 38 Millionen Euro zurückgekauft. Kumuliert wurden seit Programmstart im Januar bereits über 12,3 Millionen Aktien erworben.
Für 2026 erwartet der Konzern ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von etwa 2,20 Euro. Am 2. April folgt der Ex-Dividenden-Termin für die angekündigte Bardividende von 1,00 Euro je Aktie.
Die nächste Bewährungsprobe kommt am 13. Mai, wenn die Quartalszahlen für Q1 2026 vorgelegt werden — und zeigen, ob das Wachstumstempo aus dem Vorjahr gehalten werden kann.
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